Firmenportrait Robco
„Robotik entzaubern statt Bullshit Bingo“

Von Ralf Steck 4 min Lesedauer

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Der Aufbau einer robotergestützten Lösung kann sehr aufwendig werden, wenn hochkomplexe Komponenten verschiedener Hersteller in einer Anwendung zusammen funktionieren sollen. Das Münchener Unternehmen Robco will es mittelständischen Unternehmen einfacher machen, diese Aufgabe zu bewältigen. Basis dafür ist ein modularer Baukasten, der individuell angepasste Robotikanwendungen aus einer Hand ermöglicht.

Der Roboterarm wird von Robco in vier Größen geliefert.(Bild:  Robco)
Der Roboterarm wird von Robco in vier Größen geliefert.
(Bild: Robco)

„Bisher ist praktisch nie jemand das Thema ‚Automatisierung mit Robotern‘ ganzheitlich angegangen“, verdeutlicht Roman Hölzl die Marktlücke, die er für sein Unternehmen gefunden hat. Robco ist eine Ausgründung aus der Technischen Universität München. Dort trafen sich im Jahr 2013 am Lehrstuhl für Robotik und Künstliche Intelligenz Roman Hölzl, Paul Maroldt und Constantin Dresel, wo sie an einer autonomen Robotiklösung forschten, die für alle Unternehmen zugänglich, anpassbar und erschwinglich sein sollte.

Aus der Forschung in die Praxis

Im Jahr 2020 gründeten die drei Forscher Robco, um die Ergebnisse von sieben Jahren Forschung in die Praxis zu bringen. Heute beschäftigt das Unternehmen 105 Mitarbeiter. Hölzl zitiert die Unternehmensphilosophie: „Unsere Vision ist es, die Robotik zu demokratisieren und Unternehmen zu befähigen, den Arbeitskräftemangel zu überwinden, die Produktivität zu steigern und in einem sich ständig weiterentwickelnden Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.“