Stahlaktion Robert Habeck will die Stahlbranche retten

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will mit Blick auf den geplanten Stellenabbau bei Thyssenkrupp Steel Europe für Entlastungen der Stahlbranche sorgen.

Angesichts der Schieflage der deutschen Stahlindustrie und besonders wegen der schlechten Nachrichten von Thyssenkrupp Steel Europe, setzt sich der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nun für die Rettung der deutschen Stahlbranche ein ...(Bild:  Bundeswirtschaftsministerium)
Angesichts der Schieflage der deutschen Stahlindustrie und besonders wegen der schlechten Nachrichten von Thyssenkrupp Steel Europe, setzt sich der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nun für die Rettung der deutschen Stahlbranche ein ...
(Bild: Bundeswirtschaftsministerium)

Deutschlands größte Stahlfirma Thyssenkrupp Steel Europe will in den kommenden Jahren mehrere tausend Stellen abbauen. Die Zahl der Arbeitsplätze soll innerhalb von sechs Jahren von aktuell rund 27.000 auf 16.000 schrumpfen. Der Grünen-Politiker Habeck erklärte deshalb jüngst in Berlin: „Die Entscheidung des Konzerns ist das Ergebnis des großen Drucks, unter dem die Stahlindustrie seit vielen Jahren weltweit steht.“ Es gebe große globale Überkapazitäten, der internationale Wettbewerb sei entsprechend hart. Die tiefgreifenden Einschnitte bei Thyssenkrupp seien offensichtlich eine Folge davon. „Unsere Stahlindustrie muss vor nicht marktlichen Wettbewerbsverzerrungen geschützt werden“, fordert der Bundeswirtschaftsminister.

Klimafreundlicher Stahl soll kommen

Zum Schutz der Stahlindustrie habe er sich deshalb mit anderen EU-Mitgliedstaaten erfolgreich für eine Verlängerung der aktuell geltenden EU-Schutzmaßnahmen gegen Stahlimporte bis zum 30. Juni 2026 eingesetzt. Aber eine erneute Verlängerung über Juni 2026 hinaus sei WTO-rechtlich nicht möglich, stellte Habeck dabei auch fest. Das will er nicht so einfach hinnehmen: „Wir setzen uns deshalb für eine Nachfolgeregelung ein, um den Stahlmarkt zu schützen.“ Genauso gelte, dass der Bund mit dem Land Nordrhein-Westfalen das klare Commitment für den klimafreundlichen Umbau der Stahlindustrie gegeben habe. Zu diesem klaren Commitment stehe man. Es sei wichtig, damit auch in Zukunft noch Stahl produziert werden könne. Bund und NRW fördern deshalb ein Projekt zum „grünen“ Umbau bei Thyssenkrupp Steel mit zwei Milliarden Euro, wie es weiter heißt.

(ID:50248963)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung