Für eine vollständige Integration benötigen Roboter die passende Peripherie. Verschaffen Sie sich einen Überblick und erfahren Sie, wie Cobots und FTS von modularen Lösungen profitieren.
Ob auf einem fahrerlosen Transportsystem (FTS) oder einem Arbeitstisch zur Cobot-Integration: Dank der Unterstützung durch modulare Roboterperipherie von item Industrietechnik zeigen mobile und stationäre Roboter was alles in ihnen steckt
(Bild: item)
Was ist eigentlich „Roboterperipherie“? Im Fachbuch „Industrieroboterpraxis: Automatisierte Handhabung in der Fertigung“ von Dr.-Ing. habil. Stefan Hesse gibt es eine prägnante Definition: „Roboterperipherie sind alle Einrichtungen, die fehlende Funktionen des Roboters ergänzen oder kostengünstiger ausführen und mit denen ein Roboter unmittelbar zusammenarbeitet.“ Die Roboterperipherie umfasst also viele verschiedene Komponenten und Aspekte. Hierzu zählen bei Cobots nicht nur Sensoren, Kameras, Werkzeuge, Greifer, Programmier- und Steuerungsschnittstellen oder die Energieversorgung. Unterbauten sind ebenfalls Teil der Roboterperipherie von Cobots, da mit ihnen die Integration in die Produktion erst möglich wird. Für die Bewältigung unterschiedlichster Aufgaben sind auch mobile Roboter wie fahrerlose Transportsysteme auf Roboterperipherie angewiesen. Hier kommt es auf das perfekte Zusammenspiel von standardisierten Grundgestellen und anwendungsspezifischen Aufbauten an.
Sie möchten mit Cobots starten, wissen aber nicht, wie Sie die Cobot-Integration angehen sollen? Das kostenfreie Whitepaper „Cobots optimal in die Produktion integrieren“ von item liefert Ihnen wertvolles Wissen und passende Antworten:
Grundsätzlich sollten sich Lösungen für die Peripherie durch Flexibilität auszeichnen. Denn das ist die Grundvoraussetzung für eine Anpassung an veränderte Bedingungen in Produktion und Intralogistik. Aufgrund ihrer besonderen Flexibilität benötigen Cobots eine Roboterperipherie, die mit dieser Eigenschaft Schritt hält. Das spielt eine entscheidende Rolle für die Wirtschaftlichkeit von Cobots. Zu den typischen Cobot-Einsatzgebieten gehören Palettierung und Maschinenbeschickung sowie Schrauben und Schweißen. Wenn eine flexible Roboterperipherie zu zügigem Umrüsten und einfachen Modifizierungen führt, trägt dies maßgeblich zur Effizienz und Rentabilität des Roboters bei.
Fahrerlose Transportsysteme spielen ihre Vorteile vor allem aus, wenn es um die Geschwindigkeit, Präzision und Zuverlässigkeit von Transportprozessen geht. Durch die Prozessautomatisierung mit FTS erzielen Sie z.B. eine Effizienzsteigerung, Entlastung der Mitarbeitenden sowie hohe Flexibilität und Arbeitssicherheit. Um einen sicheren sowie zuverlässigen Transport von Komponenten und Produkten zu gewährleisten, benötigen FTS eine passende Roboterperipherie. Diese geht weit über reine Übergabestationen zum Be- und Entladen hinaus. Zusätzlich sind Sie auf Hilfsmittel für den eigentlichen Transport angewiesen, die auf dem fahrerlosen Transportsystem angebracht werden.
Wie lassen sich FTS nahtlos in bestehende Abläufe integrieren und an verschiedene Aufgaben anpassen? Worauf muss man hier besonders achten? Das Whitepaper von item bietet Ihnen eine optimale Einführung:
Falls Sie bereits item Arbeitstische einsetzen, ist die Erweiterung für den Cobot-Einsatz sehr einfach. Sie müssen lediglich eine Roboterhalterung anbringen und Ihren Cobot daran befestigen. Montageplatten von item verfügen über optimierte Bohrbilder für alle marktüblichen Cobot-Hersteller. Auf diese Weise erhalten Sie einen kollaborativen und ergonomischen Arbeitsplatz. Wenn Sie die Roboterperipherie mit item Profiltechnik umsetzen, wächst die Peripherie immer mit. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie zusätzliche Roboter in die Fertigung integrieren oder weitere Prozesse automatisieren möchten. Die Modularität des item Systembaukastens zeigt vor allem bei individueller Roboterperipherie ihre Stärken: Sie profitieren von über 4500 Komponenten, die untereinander kompatibel sind.
Mit Grundgestellen und Aufbauten: FTS optimal ausstatten
FTS-Transportlösungen von item basieren auf einem Grundgestell (Base Cart). Es gibt Base Carts in verschiedenen Ausführungen und Varianten, die den Spezifikationen renommierter Hersteller wie MiR, ABB oder SAFELOG entsprechen. So können Sie sicher sein, dass die Sensorik der Fahrzeuge nicht verdeckt ist und alle Funktionen einsatzbereit sind. Auf den Base Carts können verschiedene Aufbauten (Top Module) installiert werden. Die Abmessungen einer Europalette bilden die Schnittstelle zwischen Base Cart und Top Modul.
Alle Top Module basieren auf dem modularen item Systembaukasten, der eine flexible und individuelle Anpassung ermöglicht. Zur Auswahl stehen z.B. ein Transportregal für Kartonagen und KLT, ein Kommissionier-Regal und ein mobiler Arbeitsplatz. Bei Bedarf können Sie die Top Module direkt auf mobilen Robotern montieren. Individuell konstruierte Aufbauten sind ebenfalls möglich. Wie bei den Cobot-Lösungen können Sie hier auf verschiedene Musterlösungen zurückgreifen. Ganz gleich, ob Sie eine Lösung direkt bestellen oder im item Engineeringtool bearbeiten: Der Weg zur fertigen Roboterperipherie für FTS ist schnell und einfach.
Beispiel aus der Praxis: Roboterzelle für automatisiertes Schweißen
Cobots sind zwar für die direkte Zusammenarbeit mit Menschen konzipiert, doch es gibt Aufgaben mit besonderen Sicherheitsauflagen. Dazu gehören z.B. Schweißarbeiten, bei denen die Roboterperipherie in Form einer Roboterschweißzelle für Sicherheit sorgt. Welche Vorteile sich dadurch ergeben, zeigt das Beispiel der Schweißzelle „INNA“: Die Basis der Zelle ist die mit zahlreichen Design-Preisen prämierte Baureihe XMS von item. Die Roboterzelle punktet mit hoher Sicherheit, Schalldämmung und Staubschutz. Zusätzlich sind die Profile der Baureihe XMS mit integrierten Kabelkanälen ausgestattet. Sie können diese bei Bedarf einfach öffnen und schließen und haben auch von außen Zugriff auf alle wichtigen Leitungen.
Die Entwickler der INNA, INperfektion und Niederrhein Automation, wählten gezielt einen kollaborativen Roboter für die Schweißaufgaben aus: Zum einen geht es darum, KMU (kleinen und mittleren Unternehmen) den Start in das automatisierte Schweißen zu ermöglichen. Zum anderen soll für sie die Welt der Automatisierung im Allgemeinen zugänglicher gemacht werden. Für Wissam Nehme von INperfektion sind Cobots dafür perfekt geeignet: „Moderne Leichtbauroboter sind so einfach zu verstehen und zu bedienen, dass man keinen Automatisierungs- oder Programmierer-Hintergrund braucht, um sie effizient einsetzen zu können.“ Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels sind Roboterlösungen sogar relevanter als je zuvor.
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Stand: 08.12.2025
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