Gut unterwegs! Robotertaxis von Waymo knacken nächsten Rekord

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Waymo ist bekanntlich eine Schwester von Google. Und das Geschäft mit dem sogenannten Robotaxi floriert nicht schlecht, wie der dpa jetzt bekannt wurde ...

Bereits im Februar hat Waymo mit seinem Robotaxi eine Rekordmarke in Sachen Fahrten erreicht. Nun ist man ein ganzes Stück weiter. Die zahlende Kundschaft scheint überzeugt. Doch auch Tesla und Volkswagen wollen ein Stück vom „Kuchen“ ...(Bild:  Waymo)
Bereits im Februar hat Waymo mit seinem Robotaxi eine Rekordmarke in Sachen Fahrten erreicht. Nun ist man ein ganzes Stück weiter. Die zahlende Kundschaft scheint überzeugt. Doch auch Tesla und Volkswagen wollen ein Stück vom „Kuchen“ ...
(Bild: Waymo)

Waymo will sein Robotaxi schnell etablieren, bevor etwa die Fahrzeuge von Elon Musk für Konkurrenz sorgen können, wie es heißt. Das scheint auch zu klappen, denn der Google-Chef Sundar Pichai betont, dass die selbstfahrenden Waymo-Taxis jetzt bereits über 250.000 Fahrten pro Woche absolvieren. Im Februar hatte man übrigens die 200.000er-Marke geknackt. Waymo startete auf der Plattform des Fahrdienstvermittlers Uber in Austin und baute den Dienst von San Francisco ins Silicon Valley aus. Im kommenden Jahr sollen die Robotaxis unter anderem auch in der US-Hauptstadt Washington rollen. Pichai brachte im Rahmen einer Telefonkonferenz mit Analysten erstmals die Möglichkeit ins Spiel, mit Waymos Software zum autonomen Fahren auch Privatleute zu bedienen. Laut seiner Aussage will man nichts weniger als den besten Autofahrer der Welt entwickeln.

Die Konkurrenz in Sachen Robottaxis steht parat

Erst letzte Woche wurde bekannt, dass auch Volkswagen für 2026 an selbstfahrende Autos via Uber auf US-Straßen denkt. Und Elon Musk sagte, dass Tesla einen eigenen Robottaxi-Service im texanischen Austin Ende Juni starten will – zunächst mit 10 bis 20 Wagen des Kompakt-SUV Model Y. Musk behauptet aber stets, dass die meisten neuen Tesla-Fahrzeuge bereits alles Nötige an Bord hätten, um autonom unterwegs zu sein. Deswegen spricht der Tesla-Chef von bald Millionen selbstfahrender Teslas, wobei er einen Marktanteil von über 90 Prozent avisiert. Auch kündigte er an, dass bis Jahresende in mehreren US-Städten autonomes Fahren für private Tesla-Besitzer freigeschaltet werden soll. Doch das predigt Musk schon seit Jahren, weshalb Kenner der Branche skeptisch bleiben. Musk setzt nämlich auf Kameras zur Erkennung der Umwelt und Wamyo bevorzugt laserbasierte Radarsysteme (Lidar), die zwar offenbar sicherer arbeiten, aber auch deutlich kostspieliger sind.

US-Behörde könnte Tesla-Vorhaben unterstützen

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA plant unterdessen, die Informationspflicht für Hersteller bei Unfällen mit Fahrassistenzsystemen etwas zu lockern. Das könnte Tesla mit dem Autopilot-System helfen. Bei der NHTSA laufen derzeit aber auch mehrere Ermittlungsverfahren wegen Autopilot-Unfällen. Wie Medien berichteten, war die Behörde aber auch von Personalkürzungen im Zuge von Musks Sparaktionen in der US-Regierung betroffen. Doch US-Präsident Donald Trump hatte mehrfach versichert, dass es bei den Aktivitäten des Tech-Milliardärs keine Interessenkonflikte geben wird.

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