Rüsten und Automatisieren Roemheld präsentiert Zeitsparendes ab Loßgröße 1

Quelle: Pressemitteilung von Roemheld 5 min Lesedauer

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Roemheld stellt auf der EMO Hannover in Halle 4 Systeme zur Produktionsautomatisierung vor, sowie variable Spanntechnik, die das flexible Rüsten von Werkstücken ermöglicht. Hier der Überblick.

Der Spanntechnikexperte Roemheld zeigt auf der EMO Hannover eine ganze Menge Neues, heißt es. Mit dabei ist dieser Demonstrator, der verschiedenste Spannsysteme plus Sensorik für Industrie-4.0-Anwendungen zur Schau stellt. Er ist in Aktion zu erleben. Hier noch mehr ...(Bild:  Roemheld)
Der Spanntechnikexperte Roemheld zeigt auf der EMO Hannover eine ganze Menge Neues, heißt es. Mit dabei ist dieser Demonstrator, der verschiedenste Spannsysteme plus Sensorik für Industrie-4.0-Anwendungen zur Schau stellt. Er ist in Aktion zu erleben. Hier noch mehr ...
(Bild: Roemheld)

Besonders kompakt sind laut Roemheld eine neue Version des Elektroschwenkspanners und die bewährten hydraulischen Schwenkspanner, die erstmals mit einer integrierten pneumatischen Positionskontrolle angeboten werden.Und auf eine Automatisierung sowie auf Industrie-4.0-Anwendungen zielt ein Messedemonstrator ab, der verschiedene Spannelemente im Einsatz zeigt, die mit umfangreicher Sensorik ausgestattet sind, wie es weiter heißt. Den gleichen Fokus richte man auf eine neue elektrische Mediendurchführung, die gleichfalls zu einer durchgehenden Digitalisierung und Kommunikation der Spannmittel beitrage. Roemheld zeigt außerdem Möglichkeiten zur automatischen Handeln von Paletten und Werkstücken, die auch für KMU erschwinglich sind und die Produktion schon ab Losgröße 1 mannlos, effizient und flexibel übernehmen können.

Neuer Maschinenschraubstock feiert Premiere

Erstmals wird auf der EMO Hannover der zentrisch spannende Maschinenschraubstock Hilma.UC 125 gezeigt. Mit ihm könnten Anwender schneller umrüsten, damit unterschiedliche Werkstücke bearbeitet werden können. Gleichzeitig werden weniger Spannmittel für unterschiedlichste Spannaufgaben benötigt. Außerdem sind die komplett überarbeiteten Maschinenschraubstöcke der Hilma.NC-Produktreihe zu sehen.

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Und, wie oben bereits angedeutet, ist für knapp bemessene Bauräume jetzt die kompakte Version des Elektroschwenkspanners mit dabei. Er sei der bisher einzige elektromechanische Schwenkspanner weltweit. Die axiale Zugkraft des kleinen Kraftpaketes beträgt 2,7 Kilonewton, der Spannhub erreicht 13 Millimeter. Das Schwenken des Spanneisens um 180° erfordert nur einen axialen Hub von 3 Millimetern, wie Roemheld betont. Tellerfedern ermöglichen ein mechanisches Nachsetzen, so dass jederzeit präzise gespannt werden kann. Einen sicheren Betrieb gewährleistet der selbst hemmende Spindelantrieb. Wird die Energiezufuhr getrennt, bleibt die Spannkraft dabei trotzdem erhalten. Für eine Automatisierung lassen sich sämtliche Befehle und Informationen auf Wunsch kabellos mittels optional erhältlichem IO-Link -Anschluss übertragen.

Ebenfalls kompakt gebaut sind die Modelle der bekannten hydraulischen Schwenkspanner-Baureihen für 70 bar und 120 bar Betriebsdruck. Sie sind bei unveränderter Baugröße jetzt aber mit integrierter pneumatischer Positionskontrolle erhältlich. Dadurch spare man im Vergleich zur bisher verfügbaren Positionskontrolle Platz. Angeboten werden die doppelt wirkenden Elemente mit oben liegendem Flansch in vier Baugrößen. Sie sind wegen ihrer kompakten Bauform teilweise versenkbar und erreichen schon bei 70 bar Betriebsdruck sehr hohe effektive Spannkräfte von bis zu 13,3 Kilonewton, so Roemheld.

Diese Spanntechnik ist schon fit für Industrie 4.0

Wie die Spanntechnik auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen von Industrie 4.0-Anwendungen reagiert, zeigt Roemheld auf seinem EMO-Stand gleich auch noch. Dabei geht es um den oben schon angesprochenen Messedemonstrator mit verschiedenen Spannelementen, wie Hebelspanner, Schwenkspanner und Bohrungsspanner, die dabei im Einsatz zu erleben sind. Der Demonstrator ist ausgestattet mit umfangreicher Sensorik für Industrie-4.0-Applikationen. Bei allen Elementen zeigt ein Display die jeweilige Hubstellung, Spannkraft und den Spanndruck an, heißt es weiter. Integrierte Kraft-, Weg- und Drucksensoren messen dabei die Werte in Echtzeit und geben die Daten weiter. In verschiedenen Komponenten sind ferner Sensoren zur Weg- und Drucküberwachung sowie zur Kontrolle der Hubstellung integriert.

Die Sensorik ermöglicht zahlreiche Aussagen über die zur Bearbeitung gespannten Werkstücke und Vorrichtungen. Dadurch wird zum einen sichergestellt, dass ein Bauteil für den Fertigungsprozess richtig und sicher fixiert ist. Werden Fehler erkannt, kann es bereits vor der Zerspanung aussortiert werden. Zum anderen lässt sich die Qualität der Werkstücke während der Bearbeitung permanent überwachen und lückenlos dokumentieren.

Elektrische Medienführung digitalisiert durchgängig

Neu auf der Messe wird außerdem eine Mediendurchführung für elektrische Signale präsentiert, die speziell für den Einsatz auf CNC-Bearbeitungszentren konzipiert ist. Diese gab es bisher nur für Öl und Druckluft. Damit werde eine durchgehende Digitalisierung und Kommunikation aller Spannmittel ermöglicht. Zu sehen ist die elektrische Mediendurchführung im Einsatz an dem modularen Sensorsystem Stark.intelligence, mit dem verschiedene Nullpunktspann-Systeme für den digitalen Betrieb erweitert werden können. Mit Stark.intelligence verbundene Nullpunktspann-Systeme messen in Echtzeit Wege, Positionen, Temperaturen und Drücke, so dass ein gutes Zustandsbild des Spannmittels entsteht. Die Informationen können darüber hinaus via IO-Link-Schnittstelle direkt in den Bearbeitungsprozess eingebunden und für eine Automatisierung genutzt werden. Jetzt geht es weiter mit Automatisierungsmöglichkeiten ab Loßgröße 1.

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