Strahlanlagen Rösler-Hängebahnstrahlanlage verbessert Produktion von Hydraulikzylindern in Québec
Der kanadische Hersteller von Hydraulik- und Pneumatikzylindern RDC Control strahlt jetzt die Endscheiben seiner Zylinder selbst, und das bei weniger Bearbeitungszeit. Dazu hat das Unternehmen aus Québec eine RHBE-Hängebahnstrahlanlage von Rösler USA erworben.
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Zur Reinigung und Verbesserung ihrer Kontaktfläche werden die Zylinder-Endscheiben vor dem Lackieren gestrahlt. Zuletzt ließ RDC die Scheiben bei einem Subunternehmer strahlen, doch der Leiter Engineering und Entwicklung Ariel Schtenbarg war sich sicher, dass es wirtschaftlicher und mit einem einheitlichen Oberflächenfinish gehen musste. Nach einer technischen Beurteilung der Werkstücke und den Kundenanforderungen schlugen die Rösler-Ingenieure eine RHBE-Hängebahnstrahlanlage vor.
Hängebahnstrahlanlage vermeidet Beschädigung der Werkstücke
Da die Werkstücke sich während des Strahlprozesses nicht berühren dürfen, schied eine Muldenband- oder Trommelstrahlanlage aus – alles sprach für eine RHBE. Die Werkstücke werden einzeln auf einem Spezialgehänge komplett in die Strahlkammer gefahren. Während des Strahlprozesses rotiert und oszilliert das Gehänge, sodass das Strahlmittel, beschleunigt durch zwei seitlich angeordnete Strahlturbinen, die Werkstücke komplett abstrahlt. Dies garantiert laut Hersteller ein gleichmäßiges Oberflächenfinish. Im Vergleich zum bisherigen Druckluft-Strahlverfahren, bei dem die Werkstücke einzeln bearbeitet werden mussten, erlaubt die RHBE das Strahlen einer Werkstückcharge in 2 min.. Die an RDC gelieferte RHBE-Hängebahnstrahlanlage hat einen Hüllkreis von circa 90 cm × 130 cm (Durchmesser × Höhe). Die beiden direkt angetriebenen Strahlturbinen erbringen eine Leistung von 5,6 kW, das Strahlmittel ist aus Stahl. Standardmäßig wurde die Maschine mit einer Y–Hängebahn geliefert, die dem Bediener erlaubt, ein Gehänge zu be- oder entladen, während ein zweites gerade gestrahlt wird.
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