Rohrsoftware

Rohre mit Anbauteilen einfacher vermessen und bearbeiten

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Diese Tezet-CAD-Schnittstellen sind speziell für Rohre und können nicht für reine Geometriesoftware übernommen werden. Anstatt Punkte zu fangen, Lasso zu benutzen oder gemessene Teile zu glätten, misst Rohrsoftware über die Funktion „Punkte auf Objekt“ virtuell mit der Maus nach – eine praktische Funktion, die selbst anderen Abteilungen hilft, die oftmals keinen Zugang zu einem Messgerät haben, aber dennoch auf Datenangaben angewiesen sind. In der Funktion „Virtuell messen“ kommt die Maus in der Zeichnung auf dem Bildschirm an jeden x-beliebigen Punkt heran. Zudem lässt sich in der CAD Zeichnung das zu messende Teil beliebig drehen und wenden.

„All in One“-Status in der Rohrspezialsoftware

Neben dem Laserscannen hat die Rohrspezialsoftware jetzt nach der Erweiterung auf geometrische Aufhängungsteile an Rohren einen „All-in-one“-Status erhalten. Dieses neue Modul ist auf Tezet CAD spezialisiert, korrespondiert mit Rohrdaten und kann nur in Tezet CAD eingepflegt werden.

Gleichzeitig steht eine weitere Neuerung bezüglich Messgeräten bereit: Nachdem Messzellen und Messarme von 1,20 m bis 4,50 m manchmal zu klein sind, um in dem Volumen der zu messenden Rohre messen zu können, oder wenn die Objekte zu schwer sind, um sie zum Messarm oder Messtisch bringen zu können, stellt Tezet Technik einen sogenannten Freihand-Scanner vor, mit dem man um das Rohr herumlaufen kann. Dieser 3D-Linien-Blaulichtlaser kann reflektierende Materialien wie Glas einscannen. Trotz neuer Technik kann aber nicht auf die kleinste Messmaschine, „Microscribe“, verzichtet werden, denn diese kostengünstigste Messmaschine für den Rohrbereich genügt selbst für Raketenrohre.

Tezet Technik auf der EMO Hannover 2013: Halle 14, Stand F44 (bei Wafios)

* Helga Leistritz-Wittmack ist Geschäftsführerin der Tezet Technik AG in 5330 Bad Zurzach (Schweiz)

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