Fördertechnik RTG wird mit rollendem E-Kettensystem fit für die Zukunft
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Ein Charger (RTG) des Kranherstellers Künz schafft den Spagat zwischen Kosten und Effizienz. Für die Energiezuführung der Hybridlösung am Kran sorgt ein rollendes Energiekettensystem.
Wie gelingt in der intermodalen Branche die Umstellung auf nachhaltigere Terminal-Lösungen? Eine Frage, die sich Kranhersteller und Terminalbetreiber gleichermaßen stellen. Denn: Überwiegend werden RTG (Rubber Tyred Gantry Cranes) mit herkömmlichen Dieselaggregat betrieben. Dabei richtet sich die Größe des Dieselmotors nach dem Spitzenleistungsbedarf, der nur in bestimmten Situationen auftritt. Die meiste Zeit ist das Aggregat stark überdimensioniert, was zu einem hohen Kraftstoffverbrauch und Emissionen führt. Hinzu kommen ein hoher Geräuschpegel sowie Wartungsaufwand aufgrund der großen Leistung des Aggregats. Die Antwort liegt in einer zunehmenden Elektrifizierung des Antriebs.
Hybrid-Charger verlädt Container direkt
Der Kranhersteller Künz hat sich diesem Thema angenommen. Künz hat den RTG Charger speziell für intermodale Terminals entwickelt, bei denen Wheeled Operation oder der sogenannte Strip Mode angewendet werden. Die Ladeeinheiten werden hierbei direkt von der Lkw-Spur auf den danebenstehenden Zug oder andersherum verladen. Es ist keine Containerstapelung und somit keine Kranfahrt mit Last erforderlich. Der vollelektrisch betriebene Charger wird durch ein Hybridsystem angetrieben. Zur Ladung der Batterie stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, zum Beispiel ein optimal abgestimmter Dieselgenerator, eine Motorleitungstrommel oder ein Schleifleitungssystem. So wird bei einer diesel-elektrischen Hybridlösung das Dieselaggregat lediglich zum Laden der Lithium-Ionen-Batterie verwendet. Daher ist die benötigte Leistung geringer und der Strombedarf bleibt konstant. Das Ergebnis der Hybridlösung ist ein reduzierter Energieverbrauch.
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