Neue Satellitenaugen Rüstungsplayer planen mittelfristig Satellitennetz zur Verteidigung

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Das Drohnen-Start-up Helsing und die Rüstungsfirma Kongsberg aus Norwegen wollen bis 2029 ein Netzwerk aus Aufklärungs- und Überwachungssatelliten aufziehen ...

Das norwegische Unternehmen Kongsberg Defence & Aerospace baut unter anderem Überwachungs- und Aufklärungssatelliten. Jetzt tut man sich mit dem Drohnenspezialisten Helsing zusammen, um Europas Himmel eine Art „Big Brother“ gegen Angriffe zu bescheren ...(Bild:  Kongsberg)
Das norwegische Unternehmen Kongsberg Defence & Aerospace baut unter anderem Überwachungs- und Aufklärungssatelliten. Jetzt tut man sich mit dem Drohnenspezialisten Helsing zusammen, um Europas Himmel eine Art „Big Brother“ gegen Angriffe zu bescheren ...
(Bild: Kongsberg)

Helsing und Kongsberg Defence & Aerospace planen, bis 2029 zwischen 75 und 100 Satelliten ins All zu verfrachten, die aufklären, überwachen und Ziele erfassen sollen. Dazu will man auch ein gemeinsames Unternehmen gründen, wie der Helsing-Chef, Gundbert Scherf anmerkt. Das zentrale Ziel sei die militärische Abschreckung für Europa zu stärken. Der Kooperationsvertrag ist bereits unterzeichnet, wie es weiter heißt. Das Ganze soll aber auch zig Millionen Euro kosten. Die ersten will man selber stemmen, dann sollen interessierte Staaten zuschießen, doch konkret gebe es noch keine Zusagen. Mit dabei ist übrigens auch Hensoldt mit Radar-, Funk- und Optiksensoren. Die Satelliten sollen einst von Isar Aerospace aus ins All expediert werden.

Neue Weltraumsicherheits-Strategie könnte für Aufträge sorgen

Die Inhaber des neuen Unternehmens hoffen nun, auch aus Deutschland Aufträge zu erhalten. Satellitengestützte Systeme haben demnach den Vorteil, vom Wetter nicht beeinträchtigt werden zu können. Europa brauche ein solches System, um die volle Kontrolle über seine Gebiete zu haben, wenn es der Fall sein müsse. Das dürfte der Bundesregierung in die Planungen passen, die vor Kurzem ja eine erste Weltraumsicherheits-Strategie zur Verteidigung vorgestellt hatte, mit der man eine glaubwürdige Abschreckung und Verteidigung aufbauen will. Dafür soll allein das Bundesministerium für Verteidigung rund 35 Milliarden Euro berappen.

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