Persönliche Schutzausrüstung Rundum-Versorgung mit Arbeitskleidung
Die Beschaffung und Pflege von Arbeitskleidung bedeutet für Unternehmen einen hohen Zeit- und Kostenaufwand. Textil-Mietdienste bieten als Vollversorger hohes Einsparpotenzial. Den Aufwind der jungen Branche spürt auch das Ettlinger Dienstleistungsunternehmen Bardusch.
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Nicht nur bei Automobilen legt BMW Wert aufs Design – für das neue Werk in Leipzig wurde auch ein neues Design für die Firmen-Arbeitskleidung entwickelt. Jeder Mitarbeiter kann seine individuell angepasste Berufskleidung morgens einfach seinem Schrankfach entnehmen, zusammen mit sämtlichen Artikeln rund um Hygiene, Arbeitssicherheit und -medizin.
Dienstleister statten Unternehmen mit Arbeitskleidung aus
Die Beschaffung der Textilien, ihre regelmäßige Pflege sowie die Qualitätssicherung bedeuten auch für Großunternehmen einen enormen Zeit- und Kostenaufwand. BMW hat deshalb das Dienstleistungsunternehmen Bardusch mit diesen Aufgaben betreut, einen der europaweit führenden Dienstleister im Bereich der textilen Vollversorgung.
Textilmietdienste liegen heute im Trend. „Wir haben die Weichen schon sehr früh gestellt“, erklärt Rudolf Fang, Geschäftsführer der Bardusch GmbH & Co. KG in Ettlingen. „Die Textil-Leasing-Branche ist dennoch eine junge und moderne Branche, die mich täglich aufs Neue fasziniert.“
Unternehmen, die auf Arbeitskleidung angewiesen sind, benötigen eine flexible, effiziente und bedarfsgerechte Auslieferung. Bardusch managt die gesamten Abläufe und bietet den Kunden so erhebliche Einsparpotenziale. „Wir werden immer mehr zum Vollversorger unserer Kunden“, erläutert Fang die Entwicklung des Unternehmens.
Ein Meilenstein war dabei das Jahr 1955, als Mercedes-Benz der erste große Industrie-Kunde von Bardusch wurde. Vor 50 Jahren wurden damit die Weichen von der damaligen Wäscherei und chemischen Reinigung zur Industrie- und Mietwäscherei gestellt.
Breites Service-Angebot rund um die Arbeitskleidung
Heutzutage nutzen viele namhafte Autohersteller die Dienstleistungen von Bardusch. Opel und BMW sind zusammen mit Daimler-Chrysler die größten Kunden, aber auch Nestlé und die Deutsche Bahn gehören dazu. Der Dienstleistungsumfang reicht vom Design individueller Firmen-Imagekleidung und Anpassung der Kleidungsstücke für jeden Arbeitnehmer über das regelmäßige Waschen und Pflegen bis hin zur Reparatur und strengen Qualitätssicherung.
Mehr als 3500 Bardusch-Mitarbeiter in neun Ländern statten heute über eine Million Menschen mit Berufskleidung und Arbeitsschutzartikeln aus. Rund 300 t Wäsche werden täglich vom Dienstleister bearbeitet.
Arbeitskleidungs-Ausstatter wird immer mehr zum Logistikunternehmen
„Das bedeutet, dass wir uns kontinuierlich immer mehr zum Logistikunternehmen entwickeln“, resümiert Fang. Vor der Erstauslieferung wird vom Servicemitarbeiter der Bedarf geprüft und für jeden einzukleidenden Träger eine Anprobe mit der vom Unternehmen ausgewählten Kleidung durchgeführt. Auf Basis einer erstellten Größentabelle wird Neukleidung bestellt, personalisiert für jeden einzelnen Träger.
Die Beschaffung der Kleidung und der Arbeitsschutzartikel übernimmt der Einkauf. Die Qualität der Textilien wird von Textilingenieuren laufend überwacht. Die Beobachtung der Beschaffungsmärkte erfolgt durch eine eigens dafür geschaffene Stelle, die eng mit der Abteilung Textilentwicklung und -kontrolle zusammenarbeitet.
Moderne Systeme in der Beschaffung, Verteilung, Verwaltung und Pflege sämtlicher Arbeitsschutzartikel unterstützen Bardusch bei dem gemeinsamen Ziel, Prozesskosten im Unternehmen spürbar zu senken. Bei Personal- und damit Bedarfsänderungen reagiert der System-Service sofort. Bei umfangreichen Versorgungskonzepten richtet Bardusch auf dem Betriebsgelände des Kunden oder in unmittelbarer Nähe ein eigenes Servicebüro ein. Auf diese Weise kann bei Bedarfsänderungen schnell und zuverlässig reagiert werden.
Arbeitskleidung bietet viel Einsparpotenzial für die Kunden
In der Endstufe Vollversorgung wird der Fixkostenfaktor „Kaufen“ durch den vorteilhafteren Faktor „Mieten“ ersetzt. Die Unternehmen kalkulieren nur noch mit einem monatlichen Festpreis, der alle Produkte und Dienstleistungen abdeckt. Zudem fallen alle Einkaufs-und Dispositionstätigkeiten für eine Vielzahl von Artikeln weg.
Auch die Wege- und Wartezeiten für die Ausgabe von Arbeitskleidung und persönlichen Arbeitsschutzartikeln werden eingespart. Die Ware kommt direkt zum Mitarbeiter. Die aufwendige interne Logistik für Kleidung wird von Hol- und Bringdiensten ersetzt. Schließlich kann sich der Kunde auch die Lagerflächen für Arbeitskleidung sparen.
„Wir versorgen alle Unternehmensgrößen, vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Großkonzern“, so Fang. Darunter befinden sich Firmen aus Branchen wie der Lebensmittel- und Automobilindustrie, Elektronikhersteller, Verkehrsbetriebe und Chemieunternehmen. Kleine Kunden profitieren vom dem für Großkunden entwickelten Know-how und der geforderten Zertifizierung.
Die Mischung aus Groß- und Kleinkunden wie auch ein gesunder Branchenmix haben sich als erfolgreiche Strategie erwiesen. Weltweit nutzen heute mehr als 70 000 Kunden den Service von Bardusch. Neu ist der verstärkte Einstieg bei der Bekleidung für Reinraumfertigung, die auch in der Automobilindustrie eine immer größere Rolle spielt. Auch in puncto Schweißerschutzkleidung bietet Bardusch Neues: Die Steelproof-Kollektion ist den Angaben zufolge besonders reißfest und widerstandsfähig gegen Funkenflug, Metallspritzer oder UV-Strahlen. Auch bei direktem Kontakt mit Flammen breche sie nicht auf, heißt es. MM
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