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Auch dabei wurden aus Kapazitätsgründen sukzessive zwei Maschinen beschafft, zumal damit auch sogenannte Fertigschnitte vorgenommen werden, zum Beispiel das Trennen eines Spannringes in zwei gleich große Hälften oder in zwei schalenförmige Elemente.
Sägemaschinen bearbeiten bis zu 40 Sägeaufträge pro Tag
Die Säge- und Zuschnittabteilung von Havlat ist für die schnelle und lückenlose Versorgung der Fertigung und insbesondere der Turbinenschaufelfertigung mit ihren 25 Fräsmaschinen verantwortlich. Deshalb, und weil pro Tag bis zu 40 Sägeaufträge abzuwickeln sind, wird dort 2- oder 3-schichtig gearbeitet. Die Stückzahlen gehen von 1 bis 650 (dreischichtig) und allein die Turbinenschaufelfertigung beansprucht davon einen Gutteil.
Die Stückzahlen lassen auch erahnen, wie wichtig es ist, reproduzierbar genau und mit minimalem Aufmaß zu sägen. Wenn für jedes Werkstück nur einige Minuten längere Fräszeiten benötigt werden, sind das am Tag im Dreischichtbetrieb und umgelegt auf die zahlreichen CNC-Maschinen schnell Hunderte von Minuten, was sofort ins Geld geht.
Maximale Nutzung der teuren Rohmaterialien durch die Sägemaschinen senkt die Kosten
Zudem verarbeitet Havlat fast nur hochwertige und teure Materialien, weshalb die maximale Nutzung der Rohmaterialien in der Kostenrechnung ebenfalls einen erheblichen Faktor darstellt. Deshalb, und aus Gründen der schnellen Reaktion, ist es sehr wichtig, dass die Sägetechnik prozesssicher funktioniert und die Zuschnitt-Wiederholgenauigkeit auch noch nach 1000 Schnitten gegeben ist. Das ist, wie sich gezeigt hat, in erster Linie von der Sägemaschine und erst in zweiter Linie vom Sägewerkzeug abhängig.
Edgar Grundler ist Fachjournalist in 78476 Allensbach. Dr.-Ing. Michael Kühner ist Assistent der Geschäftsleitung bei der Kasto Maschinenbau GmbH & Co. KG, 77855 Achern-Gamshurst.
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