Zurückhaltung ist angesagt! Stahlkonzern Salzgitter plant verhaltener

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Die Nachfrage nach Stahl bleibt weiterhin unter dem, was einst mal war respektive möglich wäre. Salzgitter plant deshalb vorsichtiger ...

Die deutschen Stahlkonzerne leiden unter diversen Problemen. Jetzt hat die Salzgitter AG infomiert, dass man die Planungen etwas vorsichtiger angeht ...(Bild:  Salzgitter)
Die deutschen Stahlkonzerne leiden unter diversen Problemen. Jetzt hat die Salzgitter AG infomiert, dass man die Planungen etwas vorsichtiger angeht ...
(Bild: Salzgitter)

Der Stahlkonzern Salzgitter will aufgrund der weiterhin schwachen Nachfrage für das Gesamtjahr weniger optimistisch planen, heißt es. Denn angesichts der anhaltenden konjunkturellen Schwäche blieb der Konzern auch 2025 unter Druck. Zwar hätten sich zuletzt die Preise moderat erholt, doch die positiven Effekte würden sich voraussichtlich erst 2026 erkennbar in Umsatz und Ergebnis bemerkbar machen. Deshalb erwarte das Unternehmen in Sachen Zahlen für die bisherigen Jahresziele nur noch eine Landung auf der unteren Hälfte des Prognoseniveaus, was auch mit den Erwartungen der Analysten übereinstimmt, wie Salzgitter betont. Für das laufende Jahr peilt Salzgitter demnach jetzt einen Umsatz leicht oberhalb von neun Milliarden Euro an. Zuletzt standen hier neun bis 9,5 Milliarden zur Debatte.

Das sind die aktuellen Salzgitter-Zahlen

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei Salzgitter soll nun 300 Millionen bis 350 Millionen Euro erreichen (zuvor 400 Millionen). Für das Vorsteuerergebnis rechnet der Stahlkonzern mit einem Verlust zwischen 100 und 50 Millionen Euro, heißt es weiter. Die alte Spanne lag bei minus 100 Millionen bis zum Punkt „Ergebnis ausgeglichenen“. Im dritten Quartal ging der Außenumsatz um gut elf Prozent (auf 2,2 Milliarden Euro) zurück. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte hingegen um über ein Fünftel (auf 107,2 Euro) zu. Vor Steuern machte Salzgitter mit 11,1 Millionen Euro wieder einen Gewinn – nach einem Verlust von knapp 153 Millionen im Vorjahreszeitraum. In der ersten Jahreshälfte hatten ein schwaches konjunkturelles Umfeld und eine sinkende Stahlnachfrage die Ergebnisse geschmälert, heißt es erklärend dazu.

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