Kopf hoch! Salzgitter strebt stabile Geschäfte für 2025 an

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Stahlkonzern Salzgitter kämpfte bisher mit Verlusten. Jetzt soll es aber wieder besser werden, meldet die dpa.

Umsatz- und Gewinneinbußen plagten bis jetzt den Stahlkonzern Salzgitter. Nun will man sich aber konsolidieren und das Ergebnis wieder nach oben schrauben ...(Bild:  Salzgitter)
Umsatz- und Gewinneinbußen plagten bis jetzt den Stahlkonzern Salzgitter. Nun will man sich aber konsolidieren und das Ergebnis wieder nach oben schrauben ...
(Bild: Salzgitter)

Salzgitter fuhr im vergangenen Jahr einen Vorsteuerverlust von 296 Millionen Euro ein nach einem Vorsteuergewinn von 238 Millionen Euro ein Jahr zuvor. In den Zahlen enthalten sind demnach Abschreibungen in Höhe von 278 Millionen Euro und Umbaukosten von 128 Millionen Euro. Der Stahlkonzern Salzgitter will sich im neuen Jahr aber trotz schwacher Wirtschaftsaussichten und der Unsicherheit um US-Zölle operativ stabilisieren.

Salzgitter-Gewinn könnte um 100 Millionen steigen

Beim Umsatz geht das Management von 9,5 bis zehn Milliarden Euro aus, wie der Konzern jetzt mitteilte. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen dürften zwischen 350 und 550 Millionen Euro als Ergebnis hängenbleiben. Im vergangenen Jahr ging der Erlös laut vorläufigen Zahlen von 10,8 auf zehn Milliarden Euro zurück. Das operative Ergebnis fiel um ein gutes Drittel auf 445 Millionen Euro. Mit dem Ergebnis habe man aber besser abgeschnitten als in der eigenen Prognose angepeilt und auch besser, als der Markt erwartet habe. Die Aktie fiel allerdings um drei Prozent.

Dennoch gibt es einige Unwägbarkeiten

Ein Ende der Stagnation der deutschen Wirtschaft sei aktuell nicht abzusehen. Und konjunkturpolitische Maßnahmen einer neuen Bundesregierung könnten wohl erst ab dem zweiten Halbjahr positiv wirken. Mit den handelspolitischen Einlassungen der neuen amerikanischen Regierung steigt hingegen die Unsicherheit – insbesondere hinsichtlich der Aussichten für den Außenhandel. Detaillierte Zahlen legt der Konzern aber erst am 21. März vor.

(ID:50317855)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung