Doch schlechter! Salzgitter-Umsatz schlechter als erwartet

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Der Stahlkonzern Salzgitter hat wegen der anhaltend schwächelnden Wirtschaft seine Prognose für das laufende Jahr gesenkt.

Die wirtschaftliche Lage ist nicht besonders! Auch Salzgitter korrigiert seine Prognosen nach unten, wie die dpa heute meldet ...(Bild:  Salzgitter)
Die wirtschaftliche Lage ist nicht besonders! Auch Salzgitter korrigiert seine Prognosen nach unten, wie die dpa heute meldet ...
(Bild: Salzgitter)

Nach Aussage von Salzgitter werden sich lange geplante Infrastrukturprojekte verzögern. Das drückt die Prognosezahlen. Hinzu kämen die anhaltend sehr hohen Energiekosten für Beschaffung und Netznutzung sowie verhältnismäßig hohe Importe. Eine Trendumkehr nach dem Sommer sei derzeit ungewiss. Der Aktienkurs geriet auf die Nachrichten hin unter Druck. Salzgitter verringerte im Zuge dessen die Ergebnisprognose. So soll das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 2024 nun zwischen 400 und 500 Millionen Euro betragen. Zuvor hat der Konkurrent von Thyssenkrupp 550 bis 625 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Beim Gewinn vor Steuern erwartet Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern nur noch ein ausgeglichenes Ergebnis (zuvor avisierten 100 bis 175 Millionen Euro).

Schwache Konjunktur und Stahlpreissenkung plagen Salzgitter

Die neue Prognose für das Ebitda liegt unter den Erwartungen der Analysten, die bisher sowieso ein operatives Ergebnis eher am unteren Ende der früheren Spanne angenommen hatten. Die im S-Dax notierte Aktie verlor daraufhin knapp drei Prozent. Die Umsatzprognose senkte Salzgitter ebenfalls – und zwar auf um die

10 Milliarden Euro (zuvor um die 10,5 Milliarden). Salzgitter hatte erst am 19. Juli vorläufige Zahlen veröffentlicht und dabei im zweiten Quartal einen Vorsteuerverlust verzeichnet. In den ersten sechs Monaten kommt der Konzern auf einen Vorsteuergewinn von 11,5 Millionen Euro. Salzgitter kämpft außerdem seit einiger Zeit mit einem schwachen wirtschaftlichen Umfeld und gesunkenen Stahlpreisen, wozu noch hohen Kosten kommen. Das Unternehmen hat im Mai bereits einmal seine Jahresprognose gesenkt, weil Kunden ihre Aufträge verschieben.

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