parts2clean 2025
Saubere Bipolarplatten für beste Wirkungsgrade

Von Deutsche Messe 4 min Lesedauer

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Verunreinigungen beeinträchtigen den Wirkungsgrad und die Lebensdauer von Bipolarplatten. Effiziente Verfahren und Anlagen für die nachhaltige, automatisierte Reinigung der Platten präsentiert die parts2clean.

(Bild:  acp systems)
(Bild: acp systems)

Ob als eine zentrale Säule für emissionsfreie Mobilität oder der Energiewende, Wasserstofftechnologien spielen eine Schlüsselrolle. Als Herz einer Brennstoffzelle beziehungsweise eines Elektrolyseurs sind zu Stapeln (Stacks) verschaltete Bipolarplatten dabei zentrale Elemente. Die Platten bestehen aus einer Anode und einer Kathode mit dazwischenliegender protonenleitfähiger Folie. Gefertigt werden sie aus unterschiedlichen Materialien wie beschichtetem Metall, Grafit und Grafit-Polymer-Compound. Metallische Bipolarplatten gelten unter den Aspekten geringes Gewicht und Volumen sowie gute Kaltstartfähigkeit als vorteilhaft. Diese Variante bietet außerdem das Potential für eine vergleichsweise kosteneffiziente Serienproduktion, die sich durch Skaleneffekte weiter verbessern lässt.

Bipolarplatten übernehmen das Gas-, Wärme- und Strommanagement

In Stacks verbinden Bipolarplatten die Anode einer Zelle mit der Kathode der benachbarten Zelle physikalisch und elektrisch. Über eingearbeitete Strömungsprofile (Flowfields) regulieren die Platten nicht nur die Zuführung der Reaktionsgase Wasserstoff auf der Anoden- und Sauerstoff auf der Kathodenseite, sondern sind auch zuständig für die Temperierung der Stacks, die Abgabe von Wasserdampf sowie von thermischer und elektrischer Energie. Wie effizient sie diese multifunktionalen Aufgaben erfüllen, entscheidet über die Gesamtleistung eines Wasserstoffsystems.