Energiespeicher Saubere Prozesswärme „Out-of-the-Box“
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Das saarländische Scale-Up Kraftblock hat einen Hochtemperatur-Wärmespeicher mit FEM-, CFD- und DEM-Simulationen entwickelt und optimiert. Nun sollen digitale Zwillinge ihren reibungslosen und transparenten Betrieb sichern und neue Geschäftsmodelle ermöglichen.
Kraftblock hat klein angefangen. Sehr klein. Denn auf Nano-Ebene forschte der Chemiker Martin Schichtel, der am Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken promoviert hat, an dem Speichermaterial, das in den Hochtemperatur-Wärmespeichern von Kraftblock arbeitet. Gemeinsam mit der Ökonomin Dr. Susanne König hat er 2014 das Unternehmen Kraftblock gegründet. Die Mission: Die Dekarbonisierung der Industrie voranbringen durch eine innovative, effiziente und erschwingliche Bereitstellung von Prozesswärme aus vornehmlich erneuerbaren Energiequellen.
Die Forschungsergebnisse führten zum entscheidenden Baustein der Wärmebatterie – ein Granulat, das Energie als Hitze statt als Strom speichert und dabei sehr nachhaltig ist. Es kommt ohne seltene Erden aus und besteht zu 85 Prozent aus recycelten Materialien wie Stahl- oder Glasschlacke, die weltweit in großen Mengen auf Deponien liegen. Abhängigkeiten und Engpässe sind daher ausgeschlossen, zudem ist die Rezeptur für bis zu 40 Jahre getestet.
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