Ja, das geht! Scansonic demonstriert das sichere Laserschweißen ohne Schutzzelle

Quelle: Scansonic 2 min Lesedauer

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Scansonic präsentiert auf der Laser – World of Photonics in Halle 3 eine neue Schweißoptik, die die Anforderungen der Laserklasse 1 erfüllt. Damit entfalle eine aufwändige und teure Laserschutzzelle.

Es kann nichts passieren! Die neue Laserschweißoptik SCW von Scansonic kann in einer Produktionsumgebung ohne Laserschutzzelle betrieben werden. Hier sieht man das voll integrierte System bei der Bearbeitung einer Kfz-Tür im Rohbau.(Bild:  Scansonic)
Es kann nichts passieren! Die neue Laserschweißoptik SCW von Scansonic kann in einer Produktionsumgebung ohne Laserschutzzelle betrieben werden. Hier sieht man das voll integrierte System bei der Bearbeitung einer Kfz-Tür im Rohbau.
(Bild: Scansonic)

Mit seiner neuen Laserschweißoptik SCW (Safe Component Welding) ermöglicht Scansonic das Laserschweißen ohne Laserschutzzelle, wie das Unternehmen betont. Denn die als kompakt bezeichnete Bearbeitungseinheit erfülle die Anforderungen der Laserklasse 1. So spare man sich nicht nur hohe Investitionskosten, sondern schaffe auch neue Freiräume für den flexiblen Lasereinsatz in der Produktion. Wie es weiter heißt, steht Im Fokus ein speziell entwickelter Schutzaufsatz, der an der Laserschweißoptik angebracht ist. Eine sogenannte Formdüse umschließt dabei den Schweißbereich und verhindert, dass augeschädliche Laserstrahlung nach außen dringt. Dafür werde sie individuell an die Geometrie des jeweiligen Werkstücks angepasst. Das Bedienpersonal ist demnach zu jeder Zeit zuverlässig geschützt – ohne zusätzliche Einhausung. Lediglich eine einfache Roboterschutzzelle brauche es dafür, was aber die Gesamtkosten im Vergleich zu klassischen Laserschweißsystemen verringere.

Türenfertigung wird durch Lasersystem unterstützt

Die neue Schweißoptik basiert laut Scansonic auf dem bereits etablierten FCW-System, das durch präzise 3D-Scannertechnik für exakte Schweißprozesse sorgt. Eine integrierte Bilderkennung deckt eine Arbeitsfläche von 5 × 25 Millimetern ab, so dass der Anwender mit per Teaching die Position sicher definieren kann, an der geschweißt werden soll. Eine vielversprechende Anwendung ist demnach das Fixieren von Türinnenteilen zu Außenteilen nach dem Falzen in der Rohbauphase. Denn der Klebstoff, der sich in der gefalzten Verbindung befindet, härtet erst in der Lackierungeinrichtung aus, wie Scansonic erklärt. Bis zu diesem Zeitpunkt sind deshalb zusätzliche Fixierpunkte nötig, die dann mit dem SCW- System geschweißt werden.

Voll integriertes Laserschweißsystem macht`s leichter

Ein zentrales Element ist das umfassende Sicherheitssystem, wie das Unternehmen weiter ausführt. Eine redundante Sensorik misst dazu kontinuierlich den Abstand zwischen Werkstück und Formdüse. Wird der Grenzwert von 0,2 Millimetern überschritten, wird die Laserstrahlquelle nicht vom System freigegeben. Diese Funktion erfülle alle Anforderungen an die industrielle Serienfertigung. Die neue SCW-Optik ist im Übrigen als voll integriertes System erhältlich – inklusive Steuerung (mit Safety-Komponenten), Laserquelle von Brightlight Laser sowie Kühlung und Absaugung. Laseranwender profitierten dabei von einem abgestimmten System, das den Engineering-Aufwand erheblich reduziere.

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