Noch größer ... Schaeffler nutzt leistungsstärksten Prüfstand für Windkraftlager

Quelle: Schaeffler 2 min Lesedauer

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Windkraftanlagen werden laut Schaeffler immer größer und dabei wichtiger für die Energiewende. Doch auch diese Komponenten müssen geprüft werden.

Offshore-Windkraftanlagen werden immer größer und leistungsfähiger. Für den Test der Rotorlagerungen solcher Anlagen kooperiert Schaeffler jetzt mit Lorc.(Bild:  Schaeffler)
Offshore-Windkraftanlagen werden immer größer und leistungsfähiger. Für den Test der Rotorlagerungen solcher Anlagen kooperiert Schaeffler jetzt mit Lorc.
(Bild: Schaeffler)

Schaeffler bietet seit rund 40 Jahren zuverlässige Lagersysteme für On- und Offshore-Windkraftanlagen. Wälzlager von Schaeffler sind dabei weltweit in jeder zweiten bis dritten Windkraftanlage zu finden. Doch Windkraftanlagen werden zunehmend größer, um leistungsfähiger zu werden. Dabei kommt dem Rotorlagerungssystem als integraler Bestandteil des Antriebsstrangs eine elementare Bedeutung zu, wie Schaeffler sagt. Denn dort summieren sich alle Kräfte und Momente, die der Wind auf die Turbine ausübt. Als Marktführer und strategischer Entwicklungspartner stellt sich Schaeffler nun der Herausforderung, aktiv zur Weiterentwicklung von Multi-Megawatt-Windkraftanlagen beizutragen. Im dänischen Lindø entsteht bei Lorc (Lindø Offshore Renewables Center) nun auch der, wie betont wird, weltweit leistungsfähigste Prüfstand für diese Rotorlagerungen. Die Investitionssumme liegt demnach im mittleren 2-stelligen Millionenbereich. Enthalten seien auch Fördergelder des dänischen „GreenLab“-Programms.

Multi-Megawatt-Windkraftanlagen schneller entwickeln

Bereits Ende 2025 sollen nun konkrete Prüfprogramme ablaufen, wie es heißt. Für den Bau des Prüfstands arbeitet Lorc mit R&D Test Systems zusammen, wobei es sich um einen führenden Anbieter von Prüfständen für die Windindustrie handelt. Schaeffler habe die Spezifikationen des Prüfstands maßgeblich definiert und sei der erste Kunde, der auf dem Prüfstand in Kooperation mit OEMs seine Rotorlagerungen für kommende Generationen von Windkraftanlagen testen werde. Mit dem Großlager-Prüfstand namens Astraios, damals leistungsfähigster Prüfstand der Welt, gewinne man bereits seit 2011 wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung von Lagern. Mit dem neuen Prüfstand soll es jetzt gelingen, in neue beziehungsweise zukünftige Dimensionen von Windkraftanlagen vorzustoßen. Der Prüfstand werde auch zu einer schnelleren Entwicklung zuverlässiger Multi-Megawatt-Anlagen beitragen.

In Lindø entsteht der weltweit leistungsfähigste Prüfstand für Hauptlagerungen von Windkraftanlagen. Von links: Jens Föcker, General Manager Schaeffler Denmark, Bernd Endres, Vice President Business Unit Wind, Schaeffler, Peder Lund Rasmussen, General Manager, R&D Test Systems, Peter Winther, Key Account Manager, R&D Test Systems, Sascha Zaps, CEO Region Europa, Schaeffler, Dr. Michael Pausch, CTO Industrial, Schaeffler, Dr. Stefan Spindler, Vorstand Industrial, Schaeffler, und Torben Lorentzen, CEO Lorc. (Bild:  Lorc)
In Lindø entsteht der weltweit leistungsfähigste Prüfstand für Hauptlagerungen von Windkraftanlagen. Von links: Jens Föcker, General Manager Schaeffler Denmark, Bernd Endres, Vice President Business Unit Wind, Schaeffler, Peder Lund Rasmussen, General Manager, R&D Test Systems, Peter Winther, Key Account Manager, R&D Test Systems, Sascha Zaps, CEO Region Europa, Schaeffler, Dr. Michael Pausch, CTO Industrial, Schaeffler, Dr. Stefan Spindler, Vorstand Industrial, Schaeffler, und Torben Lorentzen, CEO Lorc.
(Bild: Lorc)

„Closed Loop Engineering“-Strategie für Windkraftlager

Schaeffler verfolgt für seine Windkraftlager dabei einen „Closed Loop Engineering“-Ansatz. Außer der reinen Entwicklung von Lagersystemen begleiten die Schaeffler-Experten dabei auch die Anlagenentwicklungen über Systemsimulationen und Testings bis hin zu Feldmesskampagnen. wie es genauer heißt. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen dann in die Weiterentwicklung der Kundenprojekte, Auslegungswerkzeuge und in die Entwicklung neuer Lager zurück. Die Experten von Schaeffler arbeiten dabei eng mit den Entwicklern der OEMs zusammen, um die Zuverlässigkeit von Windkraftanlagen weiter zu erhöhen und Windenergie wirtschaftlicher zu machen. Der neue Prüfstand stelle im Hinblick auf die kommenden Jahrzehnte deshalb einen wichtigen Baustein für den Erfolg dar.

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