Automobilbau Schäumanlage für Bauteilprototypen aus PUR-Composites
Die Kooperation zwischen Frimo und Huntsman hat zur Aufstellung einer Schäumanlage im Technikum bei Huntsmann Polyurethanes geführt. Auf der Anlage werden Bauteilprototypen aus PUR-Composites für Testzwecke hergestellt. Im Fokus steht der Automobilleichtbau.
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Frimo und Huntsman arbeiten im Bereich PUR-Composites verstärkt zusammen. Dazu bündeln sie Know-how und Erfahrung, um Serienanwendungen von Composites auf Polyurethanbasis im Automobilbau voranzubringen. So hat sowohl der Spezialist für Prozess- und Anlagentechnik als auch der Werkstoffspezialist im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten Innovationen getätigt. Ende des vergangenen Jahres wurde die Kooperation unterzeichnet.
Anwendungsbezogene Weiterentwicklung von Composites
So mündete die Zusammenarbeit nun in der Aufstellung einer Firmo-Schäumanlage im Technikum bei Huntsman Polyurethanes. Diese Anlage ermöglicht Huntsman, das Werkstoffspektrum im Bereich Composites unter dem Namen Vitrox zu erweitern. Dazu werden auf der Anlage Bauteilprototypen für Testzwecke hergestellt. Andy Walton, Automotive Business Manager bei Huntsman Polyurethanes in Everberg (Belgien): „Diese Kooperation ist für uns ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung unserer Composites-Materialien für die Automobilindustrie. Hier werden innovative Lösungen für den Einsatz in Großserie dringend benötigt.“
„Dazu müssen Mittel und Wege gefunden werden, die Stückkosten für Composites-Bauteile zu senken, um zu wirklich nachhaltigen Leichtbaulösungen zu kommen“, berichtet Karl-Heinz Stelzl, Director Advanced Technology bei Frimo in Lotte. „Wir sind der festen Überzeugung, dass dies nur durch den optimalen Einsatz von zukunftsträchtigen Materialien mit dem richtigen Equipment für den Prozess gelingen kann.“
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