Zahnradpumpen Scherzinger eröffnet Produktionsstätte in China

Redakteur: Stéphane Itasse

Die Pumpenfabrik Ernst Scherzinger GmbH & Co. KG, Furtwangen, will ab April 2012 ihre erste Produktions- und Montagestätte in Kunshan, China, eröffnen. Der Hersteller von Zahnradpumpen will damit laut eigener Mitteilung für seine Kunden vor Ort präsent sein.

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Scherzinger hat sein Gebäude im chinesischen Kunshan bereits offiziell eröffnet, ab April 2012 sollen hier Zahnradpumpen produziert und montiert werden. (Bild: Scherzinger)
Scherzinger hat sein Gebäude im chinesischen Kunshan bereits offiziell eröffnet, ab April 2012 sollen hier Zahnradpumpen produziert und montiert werden. (Bild: Scherzinger)

Mit dieser strategischen Entscheidung verfolgt Scherzinger nicht nur eine Kostenreduktion, sondern vertieft seine Serviceausrichtung, heißt es weiter. „Einige unserer großen deutschen Kunden importieren unsere Pumpen nach China um diese dort in ihr System zu integrieren und im chinesischen Markt weiterzuverkaufen. Bei jedem Auftrag fallen Import- und Verwaltungskosten für den Kunden an – dabei könnten diese Mehrkosten bei direktem Bezug aus unserem Werk in Kunshan vermieden werden“, erläutert Vertriebsleiter Thomas King.

Scherzinger will für Kunden in China vor Ort produzieren

„Wir bauen momentan eine Produktions- und Montagestätte auf, so dass die Pumpen direkt in China für den chinesischen Kunden gefertigt werden können“ beschreibt King. „Zusätzlich wollen wir unseren Standort in Kunshan verwenden, um in Deutschland produzierte Pumpen, die wir bisher als Einzelstücke mit hohen Transportkosten nach China liefern, vor Ort zu lagern und bedarfsgerecht zu kommissionieren“ meint King weiter.

„Scherzinger Pump Technology Kunshan Co, Ltd.“ so heißt das neue Werk, wird von einem deutschen Geschäftsführer mit ausgeprägten Kenntnissen des chinesischen Marktes geführt. Die offizielle Eröffnungszeremonie fand am 1. November 2011 in Kunshan statt, wie Scherzinger jetzt mitteilt.

Scherzinger mit aktuellem Baustand des China-Werks sehr zufrieden

Nach der traditionellen Einweihung des Gebäudes wurden die Räumlichkeiten besichtigt und der aktuelle Baustand begutachtet. Das Resumee des Tages: „Wir sind mit dem aktuellen Stand sehr zufrieden und freuen uns über die ersten produzierten Pumpen aus China“ sagt Erich Willimsky, Geschäftsführer von Scherzinger.

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