Aus der Umlaufbahn Schlechtes Satellitengeschäft zwingt Airbus zum Stellenabbau

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Weil Elon Musk mit Space-X das Satellitengeschäft revolutioniert, schreibt Airbus in diesem Sektor rote Zahlen. Nun droht auch in dieser Hinsicht ein kräftiger Stellenabbau.

Die Satelliten von Airbus (Bild) werden quasi zunehmen von Space-X-Systemen überrundet. Jetzt plant der in diesem Sektor angeschlagene Konzern den Abbau von rund 2.500 Stellen, wie die dpa erfahren hat.(Bild:  Airbus / M. Alexander)
Die Satelliten von Airbus (Bild) werden quasi zunehmen von Space-X-Systemen überrundet. Jetzt plant der in diesem Sektor angeschlagene Konzern den Abbau von rund 2.500 Stellen, wie die dpa erfahren hat.
(Bild: Airbus / M. Alexander)

Während das Geschäft mit Militärflugzeugen und Cyber-Sicherheit gut läuft, musste der Raumfahrtbereich im ersten Halbjahr Abschreibungen in Höhe von 989 Millionen Euro verbuchen und verhagelte dem Airbus-Konzern damit die Zwischenbilanz. Der Space-X-Konzern von Elon Musk in den USA ist nicht zuletzt inzwischen der größte Satellitenbetreiber der Welt. Airbus kämpft also mit enormen Verlusten im Satellitengeschäft. Deshalb will der Konzern in seiner Rüstungs- und Raumfahrtsparte bis zu 2.500 Stellen streichen, wie man jetzt erfährt. Der Abbau solle bis Mitte 2026 erfolgen. Die betreffende Sparte von Airbus beschäftigt in Deutschland und anderen europäischen Ländern etwa 35.000 Mitarbeiter.

Airbus favorisiert eine sozialverträgliche Verschlankung

Welche Standorte betroffen aber seien, soll nach Gesprächen mit den Gewerkschaften und Betriebsräten erst Ende des Jahres geklärt werden. Satelliten baut Airbus vor allem in Immenstaad am Bodensee, in Toulouse, in London und in München. Airbus will den einzelnen Bereichen der Luft- und Raumfahrtsparte jetzt mehr Eigenverantwortung geben und die Organisationsstruktur verschlanken, um sich in dem sich rasch wandelnden Markt zu behaupten. Man müssen eben schneller, schlanker und wettbewerbsfähiger werden. Die sozialen Folgen des Stellenabbaus sollten außerdem möglichst mild werden. Mitarbeiter sollen, wie es weiter heißt, deshalb auch in anderen, wachsenden Bereichen bei Airbus neue Beschäftigung finden.

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