Schleifmaschinen-Premiere

Schleifmaschine bearbeitet Pumpen- und Kompressorrotoren komplett

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Deutlich schneller Schleifen, Messen und Korrigieren

Das System erlaube damit auch verschiedene Simulationen, wie zum Beispiel die des Verlaufs der Abrichtbahn und der dazugehörigen Diamantradgeometrie sowie einen Check in Sachen Auswirkung der Schleifscheibenprofil-Veränderungen auf das Werkstück. Bei bisher angewandten Schleifverfahren, erinnert Junker nochmals, mussten der Profil- und der Steigungsverlauf eines Werkstücks nach einem Durchgang erst auf einer Messmaschine ermittelt werden. Dann wurden die Korrekturen anhand des Messprotokolls eingelesen, und das Werkstück geschliffen.

Das Prozedere wurde dann solange wiederholt, bis das Bauteil der Sollgeometrie entsprach – dieser Aufwand ist Geschichte, so Junker. Und das neue Profilescan-Verfahren von Junker erlaubt außerdem ein deutlich schnelleres Schleifen, Messen und Korrigieren in der Einspannung, heißt es weiter. Zusätzlich lasse sich wertvolle Zeit einsparen, indem die keramisch gebundene CBN-Schleifscheibe entsprechend abgerichtet und das Werkstück ohne erneute Einspannung nochmals geschliffen wird. Das Scannen der Steigungsverläufe direkt in der Maschine optimiere nicht zuletzt den Rundlauf und vermeide mögliche Ein- und Auslauffehler bei individuellen Nuten, weil sie schnell kompensiert und korrigiert werden könnten.

Ladeportal optimiert das Teilehandling

Abgerundet hat Junker das Maschinenkonzept mit einem komplett integrierten, innenliegenden Ladeportal, welches das Werkstückhandling in der Maschine sowie die Übergabemöglichkeit der Fertigteile außerhalb der Maschine reibungslos übernimmt, heißt es. Der Portallader kann mit wenig Aufwand mittels Schnellverschluss auf neue Werkstückkonfiguration umgerüstet werden.

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