Padelttherm Schmiedehitze senkt Energieverbrauch der nachfolgenden Wärmebehandlung

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Die Verknüpfung von Schmiedeprozessen und Wärmebehandlung bietet ein enormes Potenzial zur Energieeinsparung. Davon ist der Ofenbauer Padelttherm überzeugt, der eine Abkühlung des Guts nach dem Schmieden nur bis zur Wärmebehandlungstemperatur empfiehlt. Der energetische Einspareffekt besteht im Wesentlichen aus dem Wegfall der oft praktizierten Wiedererwärmung.

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Zwei Prozessabläufe bieten sich dazu bei Verknüpfung mit Schmiedeprozessen an: die kontinuierliche und die diskontinuierliche Wärmebehandlung. Erstere bietet sich aufgrund des hohen Investitionsbedarfs laut Padelttherm für den 4-Schicht-Betrieb mit relativ gleichbleibenden Abläufen an. Dagegen rät der Ofenbauer zur diskontinuierlichen Behandlung bei sinkenden Stückzahlen, zum Beispiel im 1-Schicht-Betrieb. Dazu können robuste Einzelanlagen mit niedrigen Investitionskosten verwendet werden.

In der Aufteilung des Behandlungsguts auf mehrere Öfen sieht man zugleich den Vorteil einer hohen Verfügbarkeit: Fällt eine Anlage aus, bricht nicht der Gesamtprozess zusammen. Außerdem könne auf wechselnde Behandlungstemperaturen und -mengen besser reagiert werden. Wechselnde Ablaufbedingungen erschwerten eine Prozessautomatisierung nach dem Schmieden.

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