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Prozesskombinierer

Schneiden inklusive Bohraggregat verdoppelt Produktivität

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Die technischen Details der Anlage im Überblick:

Ewabe entschied sich genau gesagt, für ein Plasmaschneidsystem der DRM-Baureihe mit einer Arbeitsfläche von 50.000 mm × 5500 mm zur Blechbearbeitung. Außer dem Schneid- und Bohrportal von Microstep wird der Arbeitsbereich auch vom Schleifportal genutzt. Unter anderem vor diesem Hintergrund handelt es sich bei dem Tisch um eine Sonderkonstruktion, die beim Schneiden eine effiziente und sektionsweise gesteuerte Absaugung entstehender Stäube zulässt.

Der Plasmasupport ist prinzipiell für den 2D-Zuschnitt ausgelegt, kann aber auch manuell in

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Y-Richtung um 45° justiert werden, damit in X-Richtung eine Schweißnahtvorbereitung am Blech vorgenommen werden kann. Als Plasmaquelle dient eine Hifocus 161i neo von Kjellberg Finsterwalde mit automatischer Gaskonsole sowie „Contour Cut Speed“-Technologie.

Mit der vollautomatischen und 26,8 kW starken Bohrspindel seien auch präzise Bohrlöcher bis 40 mm, Senkungen sowie Gewinde bis M33 unproblematisch einzubringen. Die Bohrspindel arbeitet mit einem automatischen Werkzeugträger und bietet ein Werkzeugmagazin maximal sechs Werkzeuge. Zusätzlich ist ein ebenso automatisches, und zwar pneumatisches, Stabilisierungssystem in der Schneidanlage integriert, das den Support sowie die Portalbrücke mit einem Klemmsystem auf den Linearführungen während des Betriebes der Bohrspindel fixiert, erklärt Microstep.

Auf 10 m Länge höchstens ein halber Millimeter „daneben“

Zu guter Letzt werden die Bauteile dann per Plasmasupport final zugeschnitten. Vor allem bei besonders großen Formenpaletten, die zum Teil eine Kantenlänge von 10 m und mehr aufweisen, ist es laut Pierre Winkler extrem wichtig, dass die Abweichungen vom gesetzten Nullpunkt über die gesamte Länge nicht mehr als maximal ± 0,5 mm aufweisen. Und das habe man durch die tatkräftige Unterstützung der Microstep-Spezialisten auch geschafft.

Durch die schnedtechnische Multikönnerin hat die Ebawe also die Produktivität in Sachen Herstellung von Formenpaletten verdoppeln können. „Von der Betreuung her hat von Beginn an alles gepasst, die gesamte Abwicklung hat mit Microstep super geklappt“, schließt Winkler seine Erfahrungen mit Microstep. Die Anlage mache genau das, was sie machen soll.

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