Anbieter zum Thema
Bei der Zrinski Tehnologija in Kroatien konnte man bei der Bearbeitung eines Titan-Werkstückes (3.7164, Durchmesser 21 mm, Länge 165 mm) mit einer Ceratizit-Lösung 130 Teile pro Schneidkante bearbeiten. Das sind mehr als doppelt so viele wie beim Konkurrenzprodukt, und das bei einer höheren Drehzahl der Spindel von 1400 statt 1000 min—1.
Schwer zerspanbare Werkstoffe wie Nickel-Basis-Legierungen gewinnen ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Abgesehen von Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie der Automobilindustrie steigt der Bedarf an solchen Werkstoffen, insbesondere für Großbauteile in der Energieversorgung, beispielsweise Hoch- und Mitteldruckturbinen oder Hochdruckverdichter.
Hyper-Coat-Beschichtungen brachten den Durchbruch
Ceratizit trägt dieser Entwicklung Rechnung, indem neuartige Schneidstoffsorten mit speziellen Geometrien für die Schwerzerspanung von Hochleistungswerkstoffen gepaart wurden. Dabei brachten die Produkte mit Hyper-Coat-Beschichtungen den Durchbruch. Entwickelt wurden zwei Sorten, die diesen besonderen Anwendungsbereich großflächig abdecken. Bei der ersten Sorte, CTP5620, handelt sich um eine Feinkornsorte mit hoher Abrasionsbeständigkeit, sowohl in der Schicht als auch im Substrat. Die zweite Sorte, CTP5630, ist eine hochwarmfeste, zähe Variante, die insbesondere im instabilen Zerspanungsumfeld eine hohe Zuverlässigkeit bietet.
Neben Schneidstoff und Beschichtung spielt die richtige Schneidengeometrie eine mindestens ebenso bedeutende Rolle. So werden bei dieser Bearbeitung sehr gute Oberflächen und optimale Spanbildungen durch die spezielle Spanleitstufe beziehungsweise Schneidkante erzielt. Die für das Schäldrehen obligatorischen Stützfasen wurden für diese Anwendung angepasst, so dass ein vibrationsfreies und prozesssicheres Zerspanen gewährleistet ist.
(ID:317662)