Poppe + Potthoff auf der Fakuma 2017 Schnelle Berstdruckprüfstände für medienführende Kunststoffteile
Am Stand FO-02 stellt Poppe + Potthoff Maschinenbau den zu erwarteten 40.000 Fakuma-Besuchern neue Prüfanlagen für Kunststoffteile vor. Ein neues Feindruckregelverfahren ermögliche es, Bauteile wie Adblue-Tanks, Bremsflüssigkeitsbehälter, Schlauchleitungen oder Saugmodule sehr präzise zu testen.
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Um die Qualität von medienführenden Bauteilen aus Kunststoff nachzuweisen, werden die Testobjekte quasi unter Druck gesetzt, bis sie platzen, erklärt der Aussteller Poppe + Potthoff. Der Vorgang werde exakt analysiert und dokumentiert, um die Bauteile für spezifische Anwendungen optimal auslegen zu können – der Berstdruck etwa, werde zum Teil mit 100.000 Messwerten pro Sekunden ermittelt. Bei Poppe + Potthoff erfolgt der Druckaufbau mithilfe einer Technik, die schneller, präziser und wartungsärmer ist, als herkömmliche Systeme, wie es weiter heißt.
Kunststoffteile frei programmierbar prüfen
Für die Berstdruckprüfung stehen laut Hersteller zwei Prüfkreise mit unterschiedlichen Arbeitsweisen zur Verfügung. Ein eigens entwickeltes, verschleißfreies Feinregelverfahren mit einer Toleranz von ± 0,1 bar ermögliche dabei einen sehr präzisen, frei programmierbaren und wiederholgenauen Druckanstieg bis 50 bar. Im anderen Prüfkreis arbeitet ein pneumatisch angetriebener Druckübersetzter, mit bis zu 400 bar. Als Prüfmedium dient normales Netzwasser oder Prüf-Öl.
Optionales erweitert die Kunststoffteilprüfung
Der Prüfstand arbeitet laut Poppe + Potthoff eine autark und ist speziell für die Kunststoffindustrie entwickelt worden. Die Prüflinge könnten unkompliziert über Schnellkupplungen adaptiert werden. Auch stehe eine Schnellwechselvorrichtung bei Bedarf zur Verfügung, um den Prüfling außerhalb der Prüfkammer per Hand zu montieren. Optional ermöglicht ein Handscanner auch die Identifikation der Bauteile, um die Berstdrücke jedem Bauteil gegebenenfalls individuell zu ordnen zu können, so Poppe + Potthoff.
Einfache Dateneingabe erleichtert die Prüfung
Die im System integrierte SPS bietet eine serielle Schnittstelle zum Datenaustausch. Die Eingabe der Prüfanforderungen könne der Anwender einfach über das Touchpanel durchführen. Und mit Labview-Anwendungen von National Instruments erfolge die Messdatenerfassung und Visualisierung. Die offene Softwarestruktur erlaube es auch zusätzliche Sensoren und Daten bei der Prüfung einzubinden – etwa zur Vermessung der Materialdehnung. So könnten alle kundenspezifisch relevanten Parameter abgebildet werden.
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