CNC-Technik

Schnelle Datenverarbeitung erfordert hochdynamische Steuerungstechnik

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Je nach Design einer Zahnform werden mehr als 50 Mio. Datensätze benötigt, um die Geometrie des Zahnes zu beschreiben. Diese müssen natürlich auch von der CNC verarbeitet werden können. Die Steuerung muss mit der Aufbereitung der Programmdaten nachkommen, denn schafft sie das nicht, reduziert sich die Geschwindigkeit der Maschine. Ein Stillstand im Bearbeitungsprozess würde das zu bearbeitende Werkstück möglicherweise zerstören. Eine konstante Bearbeitungsgeschwindigkeit hingegen kann den Werkzeugverschleiß deutlich minimieren. Wichtig ist es deshalb, ein Gesamtsystem aus Antrieb, Mechanik und CNC zu haben, das die Fräsmaschine präzise arbeiten lässt.

Genaues Fräsen erspart zusätzliche Arbeitsschritte

Durch das exakte Fräsen ist die Nachbearbeitung der Zahnformen deutlich reduziert. Nur punktuell wird von den Graveuren nachgeschliffen und auf Hochglanz poliert. Stimmt die Qualität der Zahnform, müssen auch die Zähne nach der Pressung (Bild 3) kaum bearbeitet werden. Die fertigen Zähne werden entgratet und anschließend auf Fehler wie Verpressungen, Schmutzeinlagerungen oder Materialfehler überprüft. Danach werden jeweils sechs Frontzähne und acht Seitenzähne (Bild 4) auf eine Zahnleiste gesetzt, bevor sie zur Endkontrolle kommen.

Heraeus bietet Praxis- und Dentallaboren Front- und Seitenzähne in 16 unterschiedlichen Farben und 38 verschiedenen Größen an. Erst mit einer genauen Steuerungstechnik ist es aber möglich, Zahnformen herzustellen, welche die Natürlichkeit und Funktion der Ersatzzähne gewährleisten.

Karl-Heinz Rochlitzer ist Geschäftsführer der Andron GmbH in Wasserburg.

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