Sensorik

Schraube mit integriertem Sensor

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Damit die Messdaten der Sensorschraube auch lesbar und interpretierbar sind, entwickelten die TU-Forscher geeignete Auswertungs-Software. „Es geht darum, aus wenigen, sicheren Daten eine Menge an Informationen zu gewinnen“, fasst Manuel Ludwig zusammen, der diesen Teil des Projektes betreut.

Entwicklung der Sensorschraube mündete in die Ausgründung der ConSenses GmbH

Die Schraube durchlief mehrere Stadien, wurde kleiner, nähert sich der Marktreife und ist patentiert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie war überzeugt von der neuen Technologie und nahm das Projekt ins „Exist-Forschungstransfer“-Programm auf. Für 18 Monate wird nun die Weiterentwicklung der Sensorschraube mit Fördergeldern unterstützt – idealerweise bis zur Produktion. Erste Auftraggeber nutzen die Technologie bereits im Rahmen von Pionierprojekten.

Die Entwicklung der Sensorschraube mündete mittlerweile in die Ausgründung der ConSenses GmbH – ein gutes Beispiel für die Innovationskraft und die Impulse, die von der „Gründeruniversität“ TU Darmstadt ausgehen. Dabei soll es allerdings nicht bleiben, erklärt Jörg Stahlmann, der sich bei ConSenses um Marketing und Vertrieb kümmert. „Unsere Zukunftsperspektive ist, immer wieder mit der TU zusammenzuarbeiten, um sich neu auftuende Anwendungsfelder zu erschließen.“

Ein Alltagsgegenstand wird zum Hightech-Produkt

Dabei möchten die Gründer auch von dem interdisziplinären Wissen profitieren, das an der TU zusammenkommt. „Diesen Expertise-Pool findet man in der Industrie in dieser Form nicht“, so Stahlmann.

Die TU-Entwicklung macht aus einem Alltagsgegenstand ein Hightech-Produkt und stellt Anwendern zukünftig gleichsam einen „siebter Sinn“ im Umgang mit Gebäuden und Anlagen zur Verfügung. Ein überzeugend simples Konzept, das Matthias Brenneis auf einen schlichten Nenner bringt: „Gute Ideen sind immer einfach in der Anwendung.“

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