Mechanische Fügetechnik

Schraube, Niet & Co. sollen wandlungsfähiger werden

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Universelle Fügeprognose soll auch bei neuen Aufgaben Zeit und Geld sparen

Im Zentrum der Forschungsarbeit stehen die Wechselwirkungen zwischen den jeweils vorausgegangenen Fertigungsschritten und der Fügestellenbelastbarkeit, erklären die Foscher aus Paderborn. Darauf aufbauend, sollen die Grundlagen geschaffen werden, mithilfe derer auch bei neuartigen Verfahrensansätzen die möglichen mechanischen Fügeverfahren wandlungsfähig gemacht werden können.

Langfristige haben die Wissenschaftler eine flexible, übertragbare und branchenübergreifend anwendbare Auslegungsmethodik im Visier, welche die Eigenschaften und Anforderungen auch bei neuen Fügeaufgaben genauestens prognostiziert, heißt es. Durch die Erarbeitung fachübergreifender Methoden sollen nicht nur sicherere Prognosen der Fügbarkeit getroffen und Verbindungseigenschaften verbessert werden, sondern auch wirtschaftliche Vorteile generiert werden.

Interdisziplinäre Forschervernetzung soll dabei nichts auslassen

Die Paderborner Wissenschaftler arbeiten dafür gemeinsam mit Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in einem interdisziplinären Forschungsverbund, aufgeteilt in 16 Teilprojekten, zusammen, heißt es zu den Modalitäten rund um den neuen SFB. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Transregio-Initiative TRR 285 bis 2023 mit rund 10 Millionen Euro.

„Eine wesentliche Stärke des SFB ist die interdisziplinäre Forschung, die wir in den verschiedenen Fachbereichen an drei Standorten betreiben“, erklärt Meschut. Rund 60 Wissenschaftler aus den Bereichen Werkstofftechnik, Konstruktion, Mechanik, Messtechnik und Leichtbau kooperierten dabei, um das Thema der Fügbarkeit auch von allen Seiten durchdringen zu können.

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