Werkstückhalter Schraubstock-Hersteller Gerardi erweitert Deutschlandgeschäft
Umfangreich ausgebaut hat die Mailänder Gerardi S.p.A. ihr Deutschlandgeschäft in den Jahren 2005 bis 2008: So stieg in dieser Zeit der mit Werkstückhalter-Systemen in Deutschland getätigte Jahresumsatz von weniger als 100 000 auf fast 800000 Euro.
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„Unser Erfolg liegt in einem Preisvorteil von etwa 20% gegenüber den anderen Premiumherstellern“, meint Verkaufsleiter Ivano Gerardi, Sohn des Firmengründers. Der italienische Hersteller von Werkstückhalter-Systemen hat vor drei Jahren ein eigenes Unternehmen in Stuttgart gegründet. Mit diesem Schritt wollte man die lokalen Händlernetze mit Gerardi-Präzisions-Schraubstöcken versorgen und Kunden eine Vor-Ort-Unterstützung anbieten.
Gerardi-Präzisions-Schraubstöcke werden in Italien und China produziert
Gerardi stellt ein breites Sortiment an Schraubstöcken mit 42 Mitarbeitern in seinem Werk in Italien und mit 112 Mitarbeitern in einem Werk in China her. Winkelköpfe und angetriebene Werkzeuge für Bearbeitungszentren hat Gerardi ebenfalls im Programm. „Die Präzisions-Schraubstöcke werden zum größten Teil auf selbst entwickelten Schleifmaschinen hergestellt, was Toleranzen von 0,02 mm im Endprodukt erlaubt“, erläutert Ivano Gerardi. „Zudem gewährt Gerardi fünf Jahre Garantie auf seine Schraubstöcke“, sagt der Verkaufsleiter.
Mittelfristig sind die Ansatzchancen am deutschen Markt gut
Obwohl Ivano Gerardi im laufenden Jahr in Deutschland eher einen moderaten Umsatzrückgang erwartet, rechnet er mittelfristig mit einem weiterhin kräftigen Wachstum. Sein Ziel ist es, binnen drei Jahren sein Verkaufsnetz von derzeit 30 auf 100 Händler auszuweiten. Dazu plant der Vertriebsleiter, zusätzliche Mitarbeiter im technischen Verkauf einzustellen, um den Geschäftsführer Jens Weiberg in Stuttgart zu unterstützen.
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