Cannon-Automata Schrittmotorsteuerung mit Realtime-Ethernet-Interface
Schrittmotoren eignen sich für die kostengünstige Realisierung von Positionierachsen. Mit der SMC3-Schrittmotorsteuerung von Cannon-Automata sollen sich solche Aufgabenstellungen nun auch schnell und einfach ohne großen Programmieraufwand in Sercos oder Ethercat-Netzwerken umsetzen.
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Die Schrittmotorsteuerung unterstützt verschiedene Betriebsarten und eignet sich so für die unterschiedlichsten Einsatzfälle, so der Anbieter. Im Positioniermode gibt die Steuerung eine Zielposition vor, die dann von der SMC3 mit parametrierbaren Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerten selbständig angefahren werde. Ebenso soll die zyklische Vorgabe von Geschwindigkeits- oder Lagesollwerten unterstützt werden. Zum selbständigen Referenzieren könne der Anwender zwischen verschiedenen, jeweils parametrierbaren Modi wählen. Alle Betriebsarten sollen sowohl mit angeschlossenem Inkrementalgeber (Closed-Loop) als auch ohne (Open-Loop) verwendet werden können.
Die Onboard-I/O (4 digitale Ausgänge, 4 digitale Eingänge und ein Inkrementalgeber-Interface) erlauben Unternehmensangaben zufolge die Realisierung einer kompletten Positionierachse mit Freigabe- und Statussignalen sowie Endschalter- und Referenzschalter-Eingängen. Alternativ können die digitalen I/O als Nockenschaltwerk oder für die Touch-Probe-Verarbeitung verwendet werden.
Das Schrittmotor-Interface sei für 2-Phasen Schrittmotoren mit bis zu 256 Microsteps bei maximal 6 A Phasenstrom und 48 VDC Versorgungsspannung ausgelegt.
Beide verfügbaren Varianten, mit Sercos oder EtherCAT Interface, unterstützen die protokollspezifischen Antriebsprofile FSP-Drive beziehungsweise DS-402. Dadurch eigne sich die SMC3 Schrittmotorsteuerung als kostengünstige und kompakte Alternative zu Servoantrieben.
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