Pressen Schuler – 10 % Plus bei Auftragseingang und Ergebnis

Redakteur: Jürgen Schreier

Pressenhersteller Schuler hat mit neuen Produkten und dank hoher Nachfrage in Asien und Amerika in den ersten sechs Monaten 2014 den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,5 % auf 554,6 Mio. Euro steigern können. Das Konzernergebnis legte um 10,1 % auf 25,1 Mio. Euro zu.

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Schuler baut bis Mitte 2015 in Tianjin (China) ein neues Vorführzentrum, das mit moderner Pressen-Technologie ausgestattet ist.
Schuler baut bis Mitte 2015 in Tianjin (China) ein neues Vorführzentrum, das mit moderner Pressen-Technologie ausgestattet ist.
(Bild: Schuler)

Aufgrund des bisher guten Geschäftsverlaufs erhöhte der Göppinger Anlagenbauer Schuler die Umsatz- und Ergebnisprognose. Demnach erwartet Schuler für das Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz zwischen 1,1 und 1,2 Mrd. Euro bei einer EBITA-Marge von 7 bis 8 %. Bisher rechnete das Unternehmen mit einem Umsatz von rund 1,1 Mrd. Euro und einer EBITA-Marge von 6 bis 7 %. Zur Jahresmitte 2014 lag der Umsatz mit 540,2 Mio. Euro projektbedingt noch leicht unter dem Vorjahr. Der Auftragsbestand von rund 1,1 Mrd. Euro sichert Schuler die Auslastung bis ins Jahr 2015.

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Schuler baut Vorführzentrum im chinesischen Tianjin

„Mit zwei Großaufträgen für die Lieferung von Spiralrohranlagen für Pipelines und mehreren Aufträgen für Servopressen der neuesten Bauart haben wir erfolgreich neue Kunden und Märkte erschlossen“, sagte Schuler-Vorstandschef Stefan Klebert bei der Präsentation der Halbjahreszahlen 2014.

Schuler hat in den vergangenen Jahren die Internationalisierung des Konzerns stark vorangetrieben. So entstand in Dalian (China) ein großes Produktionswerk. In der nordchinesischen Hafenstadt Tianjin befindet sich derzeit ein Vorführzentrum im Bau. „Wir verzeichnen eine gute Projektaktivität. In unseren Märkten wird investiert und wir haben weltweit zunehmend eine stärkere Position“, so Klebert weiter. „Wir sind daher zuversichtlich, unsere erhöhten Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen, sofern sich die Rahmenbedingungen nicht deutlich verschlechtern“, erklärte Schuler-Chef Klebert.

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