Magnetspanntechnik Schunk beteiligt sich an italienischer S.P.D.

Redakteur: Stéphane Itasse

Lauffen am Neckar (si) – Die Schunk GmbH & Co. KG aus Lauffen am Neckar beteiligt sich mit 49% an der italienischen S.P.D. und erweitert damit ihr Produktportfolio an Magnetspanntechnik. Ab sofort stellt Schunk ein nch größeres Produktprogramm in Quadratpol-, Radialpol- und Parallelpoltechnik zur Verfügung, wie das Unternehmen mitteilt.

Anbieter zum Thema

In jüngster Zeit gewinnt die Magnetspanntechnik bei der Zerspanung von ferro-magnetischen Werkstücken eine immer größere Bedeutung, heißt es weiter. Sie gelte als Rüstzeitenkiller und sorge fast schon nebenbei für ein besseres Bearbeitungsergebnis.

Die magnetische Aufspannung mache eine Bearbeitung des Werkstücks von fünf Seiten möglich, ohne dass es ein zweites oder gar drittes Mal aufgespannt werden muss. Große und kleinere Werkstücke könnten dabei auf derselben Magnetspannplatte in Sekundenschnelle sicher gespannt werden.

Magnetspanntechnik erhöht Bearbeitungsqualität

Weil die Werkstücke flächig gespannt werden, seien Deformationen und Vibrationen quasi ausgeschlossen. Die Magnetspanntechnik leiste damit einen Beitrag in punkto Bearbeitungsqualität.

Die Produkte von S.P.D. ergänzen laut Angaben das Programm von Schunk. Zum Angebot von S.P.D. zählten Schleifplatten, Radialpolplatten und Hebemagnete. Insbesondere bei großen Sonderplatten mit einem Durchmesser von über 3 Metern eröffne das italienische Unternehmen neue Möglichkeiten für Schunk-Kunden. Darüber hinaus verfüge S.P.D. über besondere Kompetenzen im Bereich Spritzguss- und Hebetechnik.

(ID:250471)