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Aus Gründen wie diesem hatte sich CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber maßgeblich für die Förderung dieses Prüfstandes mit 1,6 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit eingesetzt. Zudem freut Sie sich, als Umwelt- und Klimapolitikerin, dass dieses Projekt realisiert werden kann: „Das Vorhaben trägt dazu bei, den Energie- und Materialverbrauch bei der Produktion kommender Großlager-Generationen drastisch zu senken. Außerdem wird das Prüfzentrum die Effizienz von Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien optimieren.“
Technologisches und ökologisches Aushängeschild für Schweinfurt
Diese Freude wurde von Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) geteilt: „Die Errichtung des weltweit stärksten Großlager-Prüfzentrums ist ein klares Bekenntnis des Unternehmens SKF zum Wirtschaftsstandort Schweinfurt. SKF trägt damit erheblich dazu bei, Schweinfurt als Zentrum der europäischen Wälzlagerindustrie zukunftssicher zu machen.“
Gleichzeitig erinnerte der gebürtige Franke daran, dass auch der größere der beiden neuen SKF Prüfstände aus der öffentlichen Hand gefördert wird – nämlich mit Zuschüssen in Höhe von fast 1,9 Millionen Euro, die das Land Bayern beisteuert: Auch hier waren umweltpolitische Beweggründe ausschlaggebend: In dem „monumentaleren“ der neuen Prüfstände steckt laut SKF das Potenzial, einen substantiellen Beitrag zur Energieeffizienz zu leisten. „Das moderne Prüfzentrum“, betonte Remelé, „ist nicht nur ein technologisches, sondern auch ein ökologisches Aushängeschild für Schweinfurt – ganz im Sinne unseres kommunalen Klimaschutzkonzepts, das wir gerade auf den Weg bringen.“
Großlager-Prüfstand soll 2017 seinen Betrieb aufnehmen
Die Prüfstände werden enorme Kräfte entfesseln und müssen in die richtigen Bahnen gelenkt sein. Deshalb sollen die beiden neuen Testeinrichtungen auf isolierten Fundamenten in 11 m Tiefe untergebracht werden, von denen das größere mehrere 1000 t wiegt. Die gigantischen Sockel und neuen Prüfstände kommen zusammen mit zwei bereits vorhandenen Prüfständen in einem leicht, offen und futuristisch anmutenden Zwillingsgebäude unter.
Das Gebäude selbst wird im Mai 2016 bezugsfertig sein, im zweiten Quartal 2017 soll dann das Prüfzentrum seinen Betrieb aufnehmen. Für Manfred Neubert ist dann der letzte Puzzlestein gesetzt, der das Schweinfurter „Großlager-Kompetenzzentrum“ komplettiert: „Damit wird SKF – auch dank der Unterstützung durch die öffentliche Hand – in Mainfranken eine ,Großlager-Metropole‘ schaffen, wie man sie kein zweites Mal findet.“
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