Panasonic Robot & Welding

Schweißtechnisch sind „Monokulturen“ durchaus von Vorteil

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Anwendungsflexible Schweißtechnik überzeugt in der Praxis

Ein bunter Strauß von Anbietern in der Produktionshalle sowie aus Industrieroboter- und Schweißstromquellen-Herstellern, führte zu einer Umorientierung des Schweißbereiches des Schwarzwälder Unternehmens. So ließ sich Peter Schwind zunächst auf einer Schweißmesse des für ihn allseits bekannten Unterhaltungselektronik-Konzerns von dessen Schweißkompetenz überzeugen: „Ich muss sagen, Panasonic hat mich positiv überrascht! Hellhörig wurde ich auf der Messe als ich sah, dass Panasonic ein normales und ein verbogenes Blech mit dem identischen Schweißprogramm gleichermaßen hochwertig fügen kann. Das musste ich mir erklären lassen!“

Schweißtests und Vorführungen im technischen Schweißzentrum von Panasonic in Neuss überzeugten A.I.T.. So wurden 30 Drahtsitzrahmen für einen Premiumautomobilkunden hintereinander ohne jeglichen Fehler mit dem SP-MAG-Prozess geschweißt. Das Ergebnis: filigrane Schweißpunkte. Mit der innovativen Tawers-Technologie, welche eine Fusion von Roboter, Schweißstromquelle und Robotersteuerung darstellt, erhielt A.I.T. eine neuartige Lösung in seiner Produktionslandschaft.

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Mit hoher Lichtbogenkonstanz auch gut kontrollierbar

Die Kunden von A.I.T. erwarten eine 0-Fehler-Quote. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzt das Unternehmen nicht nur auf innovative B2B-Lösungen in der eigenen Produktionshalle, sondern auch auf den effizienten Einsatz der eigenen Ressourcen. Durch das „Alles-von-einem-Hersteller“-Paket von Panasonic Robot & Welding muss sich A.I.T. mit nur einem Ansprechpartner und einem Servicetechniker auseinandersetzen – Herausforderungen an den Zellen und Robotern werden gemeinsam besprochen. „Der Kommunikationsaufwand mit den unterschiedlichen Anbietern hat uns Zeit geraubt. Die steht uns dank einem Ansprechpartner von Panasonic nun für andere Unternehmensaktivitäten zur Verfügung“, so Pfau. Auch die eigenen Mitarbeiter heißen die Tawers-Technologie sowie das Rund-Um-Paket von Panasonic willkommen; durch eine deutlich vereinfachte Bedienungsmaske des Handprogrammiergeräts lässt sich das Schweißprogramm zügig und einfach erstellen. „Unsere Mitarbeiter sind zufrieden! Die Programmier- und Korrekturzeiten haben sich stark reduziert“, resümiert Schwind.

Bei der ausführlichen Analyse der zu erfüllenden Kriterien während des Schweißprozesses wurde das SP-MAG-Verfahren als Lösung in Verbindung mit entsprechender Anlagentechnik selektiert. Das SP-MAG-Verfahren zeichnet sich durch die gute Kontrollierbarkeit bei hoher Lichtbogenkonstanz und niedrigen Leistungen aus. Die reduzierte Wärmeeinbringung, im Vergleich zu anderen Kurzlichtbogenverfahren, rundet das Ergebnis ab. Dabei werden unnötige Spritzer während des Schweißens deutlich reduziert und eine nachgelagerte, kosten- und zeitintensive Bearbeitung am Material vermieden.

A.I.T. entschied sich in seinen ersten Investitionen 2010 für einen Robotertyp der Panasonic-TA-Serie. Mit den TA-1400-Robotern deckte das Unternehmen die bisher nötigen Reichweiten für die Vorrichtungen der Applikationen ab. Zunehmend werden immer größere Vorrichtungen in die Produktionskette mit eingebettet, was in einer Anschaffung eines Schweißroboters mit 1600 mm Reichweite aus der neuen TM-Familie resultierte.

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