Müga Werkzeugmaschinen Schwenkkopf für Drehmaschine ermöglicht komplexe Komplettbearbeitung
Besonders bei kleinen und mittleren Betrieben gibt es laut Müga eine Nachfrage nach Maschinen, welche die bezahlbare Komplettbearbeitung komplexer Werkstücke ermöglichen. Dafür zeigt das Unternehmen die TS-Maschinenreihe auf der Metav 2012. Die Müga-Turn XTS und TTS sind mit bis zu 13 Achsen und 41 Werkzeugplätzen (12 davon angetrieben) in der Lage, ein großes Spektrum abzudecken.
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Die eigentliche Neuheit bilde jedoch der eigens entwickelte Schwenkkopf, mit dem sich nun auch Winkelbohr- und Winkel-Fräsoperationen in nur einem Durchlauf bearbeiten ließen. Zusätzliches Umspannen, und damit ein weiterer Arbeitsgang, könnten entfallen. Die Durchlaufzeiten verkürzen sich und die Genauigkeit wird erhöht, so der Hersteller.
Simultanbearbeitung an Haupt- und Gegenspindel verkürzt Stückzeiten
Durch die Simultanbearbeitung an der Haupt- und Gegenspindel würden außerdem die Stückzeiten verkürzt – im Idealfall um bis zu 50%. Diese Technik war bislang ausschließlich großen Drehmaschinen vorbehalten und wird nun erstmalig im kleineren Drehbereich (Stangendurchlass 42 mm) eingesetzt, betont Müga.
Der Schwenkkopf ermöglicht die Programmierung von sechs oder zwölf angetriebenen Werkzeugen mittels der B-Achse im Winkel von ±45°, was größtmögliche Flexibilität biete. Mit Kosten um 100.000 Euro werde die neue Technik nun auch für kleinere Firmen interessant und könne sowohl bei einfachen Werkstücken, als auch bei hochkomplexen Teilen genutzt werden.
Müga Werkzeugmaschinen auf der Metav 2012: Halle 16, Stand C14
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