Premiemeere Schwimmende Plattform soll mit Wind Kraftstoffe im Meer erzeugen

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Ein Forschungsteam testet derzeit eine schwimmende Plattform, mit der aus Windenergie mitten im Meer künftig nachhaltige Kraftstoffe gewonnen werden sollen ...

Um grünen Wasserstoff noch effizienter zu gewinnen, testen Forscher aus Bremerhaven derzeit, ob das nicht mit einer Plattform direkt im Meer zu erreichen ist ...(Bild:  dpa)
Um grünen Wasserstoff noch effizienter zu gewinnen, testen Forscher aus Bremerhaven derzeit, ob das nicht mit einer Plattform direkt im Meer zu erreichen ist ...
(Bild: dpa)

Die Gewinnung von nachhaltigen Kraftstoffen wird, wie von den Beteiligten des Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) betont wird, das erste Mal auf einer schwimmenden Plattform in dieser Form weltweit demonstriert und erprobt. Windräder auf dem Meer lieferten nämlich mehr und gleichmäßiger Strom als die Installationen an Land. Während Anlagen an Land etwa 3,5 Megawatt schaffen, kommen Offshore-Windräder auf rund fünf Megawatt, heißt es aus Bremerhaven. Doch für den Windstrom müssen bisher Seekabel verlegt werden, was aufwendig, teuer und nicht gerade umweltschonend ist, wie es weiter heißt.

Wasserstoffherstellung direkt auf dem Meer

Die Wissenschaftler wollen deshalb den Strom von Windanlagen auf See in Zukunft effizienter nutzen. Auf der schwimmenden Plattform, die mitten im Meer steht, soll demnach Wasserstoff direkt hergestellt werden. In weiteren Schritten könne der Wasserstoff dann zu anderen Stoffen wie Ammoniak, E-Fuels, LNG (Methan) oder Methanol verarbeitet werden. Man testet die Plattform zunächst im Bremerhavener Hafen und ab August in einem Windpark vor Helgoland, wie man weiter erfährt. Dort sollen die Auswirkungen unter anderem von Wind und Wellen beobachtet werden. Die schwimmende Plattform ist Teil des Projekts „H2 Mare“. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehr als 37 Millionen Euro gefördert.

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