Optosurf Sensor erfasst Rauheit, Textur und Form beim Schleifen und Finishen

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Schleifen und Finishen sind wichtige Fertigungsverfahren zur Erzeugung von hoch beanspruchten Funktionsflächen, zum Beispiel von Walzen, Getriebe- und Motorwellen und Wälzlagerringen. Aufgrund der Komplexität der Prozesse ist es nicht immer einfach, große Stückzahlen unter gleichbleibenden Bedingungen herzustellen, wie Optosurf zur Messe Metav 2010 mitteilt.

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Das Ausgangsmaterial, die Kühlmittelzufuhr, der Schleifscheibenverschleiß, das Abrichten und diverse Einstellparameter sind ständigen Änderungen unterworfen und müssen kontrolliert werden. Eine einfache Methode die Qualität des Prozesses zu überwachen, ist laut Optosurf die häufige Prüfung der erzeugten Oberfläche hinsichtlich Rauheit, Textur und Form.

Sensor überwacht Abweichungen auf der Oberfläche beim Schleifen und Finishen

Für diese Aufgabe eignet sich der neue optische Sensor OS 500, der in der Lage ist, eine 100%-Oberflächenmessung direkt hinter der Maschine oder auch unmittelbar in der Maschine durchzuführen, so Optosurf. Viele Abweichungen vom idealen Prozessverlauf hinterlassen ihren „Fingerabdruck“ auf der Oberfläche in Form von Rauheitsänderungen, Glanzeffekten und Welligkeiten.

Wie erläutert wird, ist der Sensor OS 500 robust und unempfindlich gegen Schwingungen und vor allem sehr schnell, so dass auch bei hohen Stückzahlen jedes Teil und auf jedem Teil noch mehrere Messwerte erfasst werden können. Optosurf bietet neben dem Sensor und der Auswertesoftware mit Schnittstellen zur Maschinensteuerung auch die notwendige Unterstützung beim Testen und dem Einbau an.

Optosurf GmbH auf der Metav 2010: Halle 16, Stand F02

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