AMB 2008 Sensor erfasst Werkstücktemperatur
Die Werkstücktemperatur wurde bislang in der spanenden Fertigung kaum beachtet. Immer engere Toleranzen und der Wunsch nach immer gleichbleibender Fertigungsqualität erzwingen zunehmend die Einbeziehung der Temperatur des Werkstückes in die Fertigungsparameter, wie es der Temperatur-Messtaster 2544-HDR ermöglicht, so der Messtechnikspezialist m & h.
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Wie erläutert wird, berührt der Taster an vorher bestimmter Stelle das Werkstück mit einem Temperatursensor, erfasst in Sekundenschnelle die Temperatur des Werkstückes und übermittelt die Daten mit der HDR-Technik per Infrarotsignal an den Empfänger 9140-RX/TX/°C, der auch die Signale des normalen Messtasters empfängt. Somit können mit der Installation von nur einem Empfänger sowohl Temperaturen als auch Dimensionen des Werkstückes erfasst und drahtlos an die Steuerung übermittelt werden.
Temperatursensor erlaubt gleichbleibend hohe Fertigungsqualität
Nun kann die tatsächliche Temperatur des Werkstückes in die Bearbeitungsabfolge einfließen und gegebenenfalls die Bearbeitungsparameter bestimmen, die zu eben dieser Temperatur passen. Mit dem Wissen über die Temperatur des Werkstücks kann der Maschinenbediener geeignete Maßnahmen ergreifen, bevor Ausschuss entsteht.
So kann er beispielsweise das Werkstück mittels Kühlmitteldusche temperieren und in einen Temperaturbereich bringen, der die Fertigung enger Toleranzen zulässt. So wird laut m & h gleichbleibend hohe Fertigungsqualität auch bei engen Toleranzen ermöglicht — abhängig von den jeweiligen, unterschiedlichen Temperaturgegebenheiten.
m & h auf der AMB 2008: Halle 1, Stand E81
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