Schwerzerspanung
Serienbauteile für die Windkraft schneller fertigen

Ein Gastbeitrag von Martinus Menne 5 min Lesedauer

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Um seine Produktionskapazitäten zu erhöhen und sich verstärkt als Zulieferer im Bereich der Windkraft zu etablieren, entschied sich Dirostahl in insgesamt acht neue Drehzentren von DN Solutions zu investieren. Die Maschinen eignen sich ideal für die Serienfertigung von Großgetriebekomponenten.

Die DN Solutions Puma VTR 1216 verfügt über einen äußerst großen Drehdurchmesser von bis zu 1600 Millimetern und eine maximale Werkstückhöhe bis 1200 Millimeter.(Bild:  Dirostahl GmbH)
Die DN Solutions Puma VTR 1216 verfügt über einen äußerst großen Drehdurchmesser von bis zu 1600 Millimetern und eine maximale Werkstückhöhe bis 1200 Millimeter.
(Bild: Dirostahl GmbH)

Wenn es um die breitgefächerte Fertigung hochwertiger und insbesondere großdimensionierter Schmiedeteile bis hin zur Endbearbeitung geht, gehört Dirostahl mit Sitz in Remscheid (D) sicherlich zu den ersten Adressen. „Wir fertigen mit zirka 400 Mitarbeitern auf einer Produktionsfläche von rund 50.000 Quadratmetern Freiformschmiedeteile und nahtlos gewalzte Ringe für den allgemeinen Maschinen-, Anlagen- und Getriebebau. Zu unseren Kunden gehören u. a. die Windkraftindustrie, der Schiffsbau, die Energietechnik sowie eine Reihe von Walzwerken. Unsere breitgefächerte Produktpalette wird also überall dort benötigt, wo Bauteile große Kräfte übertragen müssen“, sagt Christoph Gollan, Prokurist und Vertriebsleiter von Dirostahl für die D-A-CH-Region.

Vom Schmiedebetrieb zum Technologiepartner

Vor zirka zwei Jahren entschloss sich Dirostahl zu Investitionen in neue Maschinen und ergriff hierbei zugleich die Gelegenheit, u. a. die Fertigungstiefe zu erweitern und die innerbetriebliche Logistik zu optimieren. „Unsere über die Jahre gewachsene spanabhebende Produktion bestand seinerzeit aus einem sehr heterogenen Maschinenpark. Also viele verschiedene Maschinen mit unterschiedlichen Steuerungen, was bspw. auch die Instandhaltung der Anlagen nicht leichter macht“, erklärt Christoph Gollan.