Halbzeuge Service-Center von Thyssen-Krupp Stahl verlagert Firmensitz nach Krefeld

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Das Thyssen-Krupp-Stahl-Service-Center verlagert den Firmensitz nach Krefeld. Bereits im Herbst dieses Jahres soll dort das Dienstleistungszentrum zur Anarbeitung von Flachstahl eingeweiht werden.

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Erwartungsvoll blicken die 270 Mitarbeiter, die jetzt ihr neues Verwaltungsgebäude in Krefeld bezogen haben, in die Zukunft. Unterstützt werden sie dabei von Detlef Schotten und Wilhelm Budéus, den Geschäftsführern der Thyssen-Krupp Stahl-Service-Center GmbH. „Krefeld ist unser neuer Firmensitz, und damit bekennen wir uns ganz klar zum Standort Nordrhein-Westfalen.“

Moderner Maschinenpark und ausgeklügeltem Logistikkonzept

Im Frühjahr 2008 haben die Arbeiten auf dem 150000 m² großen Areal im Krefelder Hafen begonnen. Nun stehen sie kurz vor dem Abschluss. Bereits im Herbst soll das Dienstleistungszentrum zur Anarbeitung von Flachstahl mit modernstem Maschinenpark, ausgeklügeltem Logistikkonzept und optimaler Infrastruktur eingeweiht werden. Dann werden dort rund 600 000 t Spaltband und Zuschnitte aus Qualitätsflachstahl angearbeitet – darunter auch höherfeste Stähle in Außenhautqualität für die Automobilindustrie.

Neubau soll Belieferungs-Kapazitäten steigern

„Wir wollen uns auch in Zukunft als eines der führenden Flachstahl-Service-Center in Deutschland und Europa behaupten und die ständig steigenden Kundenanforderungen an die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen weiterhin optimal erfüllen“, begrüßte Schotten seine Mitarbeiter. Dafür hat das Unternehmen in Krefeld die Produktionen und das langjährige Know-how seiner drei nordrhein-westfälischen Niederlassungen Bochum, Breyell und Leverkusen sowie der zentralen Verwaltung, die ehemals in Langenfeld ansässig war, zusammengeführt.

Der Neubau soll dabei die Voraussetzung für eine nachhaltige Steigerung der Kapazitäten zur Belieferung der Stammkunden in Deutschland und Europa schaffen. Ein weiteres Argument für den Standort Krefeld wird in der Infrastruktur gesehen: Die Verkehrsanbindungen im Krefelder Hafen an Schiff, Schiene und Straße seien optimal.

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