I-Mold Servoantrieb macht aus Ausschraubeinheiten Präzisionsinstrumente
I-Mold präsentiert auf der Euromold 2011 weiterentwickelte Komponenten für Ausschraubeinheiten mit servomotorischem Antrieb. Sie verbessern die Positionierung und Reproduzierbarkeit der Bewegungsabläufe der Ausschraubeinheiten. Die Komponenten gibt es in sechs Baugrößen in standardisierten oder anwendungsspezifisch optimierten Ausführungen und wurden unter der Bezeichnung Servomold eingeführt.
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Ausschraubeinheiten dienen zum Entformen von Innen- und Außengewinden bei Spritzgießteilen. Im Rahmen eines Referenzprojekts haben bereits zwei Ausschraubeinheiten der Serie Multi mit je vier Gewindekernen und der dazugehörigen Steuerung ihre Leistungsfähigkeit bewiesen.
Servoantrieb ist wesentliche Komponente der Ausschraubeinheiten
Der standardisierte Aufbau umfasst die Komponenten Servomotor, Zahnriemen, Leitgewindehülsen und darin geführte Gewindekerne. Über den Zahnriemen für die Ritzelwelle werden die Stirnräder angetrieben. Die Gewindekerne und somit die Gewindesteigung sowie die Höhe der Leitgewindehülsen werden entsprechend den werkzeugtechnischen Bedingungen gefertigt.
Wesentliche Komponente für Präzisionsabläufe ist der Servoantrieb, mit dem sich beispielsweise die Wanddicke zwischen Gewindegrund und Formteilaußenseite auf wenige Mikrometer reduzieren lässt. Für den Aussteller liegen die Vorteile der einbaufertig hergestellten Komponenten auf der Hand: Der servomotorische Antrieb ermöglicht einen sehr kompakten Aufbau der Ausschraubeinheiten, die sich damit insbesondere für Multikavitäten-Spritzgießwerkzeuge mit beschränktem Einbauraum eignen.
Standardisierter Aufbau macht Ausschraubeinheiten kostengünstig
Dennoch können Kräfte bis 200 Nm je Gewindekern aufgebracht werden. Außerdem bleiben der Aufbau und die Montage in das Werkzeug einfach, weil unter anderem überstehende Teile entfallen. Nach Angaben von I-Mold macht der standardisierte Aufbau die Ausschraubeinheiten besonders kostengünstig und sie sind nicht zuletzt für Wartung und Instandhaltung gut zugänglich.
Die kompakte Anordnung der Gewindekerne in einem Vierfach-Raster führt bei der Serie Multi zur Platzeinsparung. Die Kavitätenzahl im Werkzeug lässt sich durch mehrfache Montage der Vierfach-Gruppe fast beliebig erweitern. Bei der kleinsten Baugröße (SAM 030) beträgt der Achsabstand 30 mm und bei der größten Ausführung (SAM 160) 160 mm.
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