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Nutzung der vollen Presskraft über den gesamten Arbeitshub
Beim Einrichten wird der Stößel feinfühlig und präzise in Beschleunigung und Geschwindigkeit über ein Handrad gesteuert. Die Bewegungen können ruck- und rastfrei, vergleichbar mit einem CNC-Werkzeug gefahren werden. Die Stößelbewegung lässt sich digital genau hinsichtlich der Erfordernisse in Weg, Zeit und Presskraft einstellen. Über den gesamten Arbeitshub kann im Unterschied zur Exzenterpresse die volle Presskraft genutzt werden.
Der Bewegungsablauf von Stößel und Oberwerkzeug wird durch den Linearantrieb so geführt, dass Stöße und Schläge völlig vermieden werden. Die Stößelbewegung in Arbeitsrichtung weist kein Spiel auf. Der Antrieb ist fest eingespannt, die Ölsäulen im Zylinder sind nur so hoch, dass keine Schwingungen durch die Kompressibilität des Öles entstehen. Durch den Lage-Regelkreis wird ein Voreilen des Stößels vermieden. Der Stößel kann an jeder beliebigen Stelle gestoppt werden. Die Haltefunktion lässt sich auch zum Einbringen von Zusatzteilen, aber auch zum Anspritzen von Gummikanten nutzen.
Kein Lärm durch Schnittschlag beim Abriss des Stanzteils
Beim Glattschnitt hochfester Bleche oder Bänder werden bei konventionellen Pressen überdimensionierte Maschinenkörper benötigt. Jedoch sind eine Fertigung mit niedrigen Stückzahlen sowie eine schnelle Werkzeugabnutzung heutzutage charakteristisch für diesen Prozess, woraus hohe Stückkosten resultieren.
Beim Schneiden – einschließlich Glattschnitt und Stanzen – auf der servohydraulischen Presse entfallen die bekannten „Schläge“ beim Abriss, weil der Linearantrieb mit optimaler Dynamik auf den Lastwechsel reagiert. Wenn die Butzen nicht fallen würden, könnte man denken die Stempel fehlen, staunte ein Werkzeugmacher im Rahmen einer Demonstration.
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