Großteilebearbeitung SHW Werkzeugmaschinen erhält größten Auftrag der Firmengeschichte
Die SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen, hat auf der EMO den größten Einzelauftrag jemals erhalten. Unterzeichnet wurde ein Vertrag über die Lieferung von zehn Fahrständermaschinen im Gesamtwert von 15 Mio. Euro, wie das Unternehmen mitteilt.
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Zu einem guten Messefazit hätten weitere Bestellungen aus Österreich, Singapur und Bangladesh ebenso beigetragen wie erfolgversprechende Gespräche mit russischen und chinesischen Kunden.
SHW Werkzeugmaschinen profitiert nach verhaltenem Jahresbeginn von der EMO
„Nach einem verhaltenen Jahresbeginn ist unser Ziel, dieses Jahr 50 Maschinenbestellungen zu erhalten, greifbar nah“, freut sich Christian Hühn, Geschäftsführer von SHW Werkzeugmaschinen. Dazu trage auch der Großautrag bei. Und der Clou trotz aller Exportorientierung: Der Kunde kommt laut Mitteilung aus dem SHW-Heimatland Baden Württemberg.
Geliefert würden vier Fahrständer-Fräsmaschinen der Baureihe Powerspeed 6 mit doppelten Ständern für die Synchronbearbeitung. „Genaugenommen sind es zwei Maschinen, die miteinander kommunizieren“, präzisiert Hühn. Durch die Synchronbearbeitung von großen, schwer zu handhabenden Werkstücken sparten Anwender viel Bearbeitungszeit und erhöhten ihre Produktivität und Qualität bei nur einer Aufspannung. Ergänzt werde die Großbestellung durch die sofortige Lieferung einer weiteren Maschine der Baureihe Powerspeed 5 sowie eines Fräs-Dreh-Zentrums Unispeed 6.
Erstes Exemplar der neuen Gantry-Maschine bereits verkauft
Verkauft worden sei bereits vor der Messe auch die am Stand präsentierte Neuentwicklung des Traditionsunternehmens, die erste Gantry-Maschine mit dynamischem Werkzeugwechsler (wir berichteten). Die Maschine gehe nach Österreich zum Kooperationspartner Fill, der die Maschine mitentwickelt habe und auch vertreibe. Mit drei weiteren Interessenten der neuen Baureihe seien Gespräche geführt worden.
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