2. Internationaler Vendorenworkshop SHW Werkzeugmaschinen hält Russland die Stange

Redakteur: Jürgen Schreier

Am 2.Juli 2014 hat die SHW Werkzeugmaschinen GmbH zusammen mit Siemens Finance & Leasing den 2. Internationalen Vendorenworkshop in den Räumen der SHW Akademie abgehalten. Neben Referaten stand das Networking im Vordergrund. Dazu waren rund 50 Maschinenbauunternehmen der Einladung nach Wasseralfingen gefolgt.

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Auf der Metallbearbeitungsmesse Metalloobrabotka in Moskau war SHW Werkzeugmaschinen Unispeed 5 als Ausstellungsmaschine vertreten.
Auf der Metallbearbeitungsmesse Metalloobrabotka in Moskau war SHW Werkzeugmaschinen Unispeed 5 als Ausstellungsmaschine vertreten.
(Bild: SHW Werkzeugmaschinen)

„Wie andere Maschinenbauer auch, werden wir in 2014 den Fokus in die USA legen. Hierzu werden wir einen unserer besten Mitarbeiter dauerhaft in die USA entsenden, um das bereits bestehende Vertriebsnetz zu stärken“ erklärte Anton Müller, Mitglied der Geschäftsfühung der SHW Werkzeugmaschinen GmbH, und fügte hinzu, dass auch Partnerschaften oder Kooperationen nicht auszuschließen seien.

SHW WM betrachtet wir das Russland-Geschäft langfristig

Trotz der aktuellen Großwetterlage in Russland hält das Unternehmen an den Vertriebsaktivitäten und –zielen für 2014/15 fest. Zwar erwarten Ökonomen für den russischen Werkzeugmaschinenmarkt ein Minus von 6 %, doch „betrachten wir das Geschäft von je her langfristig“ so Herbert Klewenhagen von der Geschäftsleistung der SHW Werkzeugmaschinen GmbH, der soeben erst von der wichtigsten russischen Messe für die Metallbearbeitung, der Metalloobrabotka in Moskau, zurück gekommen war.

„Wir waren dort sowohl auf dem Gemeinschaftsstand des VDW als auch auf dem Stand eines russischen Wiederverkäufers – hier sogar mit einer Unispeed 5 als Ausstellungsmaschine vertreten“ ergänzte Klewenhagen. „Wir hoffen auf eine schnelle politische Lösung für die Ukraine, damit sich das Geschäft wieder normalisiert, fügt Anton Müller hinzu.

Maschinen für die Fertigung von Industriearmaturen stark gefragt

SHW Werkzeugmaschinen erwartet für 2014 noch einen Auftragseingang von 40 Mio. Euro, dazu „brauchen wir einen gesunden Länder- und Technologiemix“, betonte Christian Hühn, Mitglied der Geschäftsführung. Derzeit boome das Geschäft für Industriearmaturen für die Chemische-, Petrochemische Industrie sowie den Kraftwerks- und Anlagenbau. In diesen Armaturen kommen Absperr- und Regelklappen zum Einsatz. Diese müssen enorm hohen Drücken von 150 bar und Temperaturen von 1300 °C Stand halten.

„Und genau für diese Schlüsselteile haben wir Lösungen erarbeitet, die den Fertigungsprozess revolutionieren und unseren Kunden Effizienzsteigerungen von bis zu 50 % ermöglichen“ gab Martin Rathgeb, technischer Leiter von SHW Werkzeugmaschinen, zu verstehen. In der Branche spreche man hier von „Unrund- bzw. Ovalunrunddrehen“, ergänzte Anton Müller. Hierzu wird das Unternehmen ab September 2014 Seminare im Rahmen der neu gegründeten SHW Akademie anbieten.

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