Arbeitssicherheit auch im Straßenverkehr 10 Wintertipps für freie Sicht im Auto

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Egal ob im Dienstwagen oder mit dem privaten Auto, egal ob Außendienst oder einmalige Dienstreise – viele Mitarbeiter sind häufig für ihr Unternehmen auf der Straße unterwegs. Besonders im Winter spielt hier die Sicherheit im Straßenverkehr eine wichtige Rolle.

Im Winter kann Autofahren doppelt herausfordernd sein.(Bild:  KI-generiert)
Im Winter kann Autofahren doppelt herausfordernd sein.
(Bild: KI-generiert)

Im Sinne der Verkehrssicherheit muss im Auto jederzeit für eine gute Sicht gesorgt werden. Doch gerade im Winter kann das zur Herausforderung werden, wenn die Scheiben beschlagen oder vereisen. Der ACE, Europas Mobilitätsbegleiter, gibt 10 Tipps, wie die Sicht schnell wieder frei wird und es auch bleibt.

Feuchtigkeit im Auto vermeiden: Feuchte Kleidung und Schnee im Auto sind mögliche Ursachen für beschlagene Autoscheiben. Daher sollten Winterjacken möglichst im Kofferraum verstaut und Schneereste vor dem Einsteigen von den Schuhen abgeklopft werden. Auch sollten feuchte Fußmatten regelmäßig getrocknet werden, da sie sonst zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit im Fahrzeug beitragen. ACE-Tipp: Mit Katzenstreu gefüllte Socken im Auto binden Feuchtigkeit und reduzieren das Beschlagen der Scheiben. Besteht der Verdacht, dass Feuchtigkeit von außen eindringt, empfiehlt es sich eine Werkstatt aufzusuchen. Zugesetzte Innenraumfilter schränken den Luftaustausch ein. Stockflecken an Türverkleidungen und Autohimmel weisen auf defekte Dichtungen oder verstopfte Abläufe hin.

Scheiben von innen sauber halten: Da schmutzige Scheiben deutlich schneller beschlagen, sollten die Innenseiten der Autoscheiben regelmäßig mit Glasreiniger gereinigt werden. Anschließend kann noch ein Anti-Beschlag-Spray aufgetragen werden.

Heizung und Gebläse richtig verwenden: Ob per Sprachsteuerung, Touchscreen, Taster oder Regler aktiviert – beschlagene Scheiben werden am schnellsten frei, wenn Heizung und Gebläse gleichzeitig auf der höchsten Stufe eingestellt sind und der Luftstrom direkt auf die Windschutzscheibe gerichtet ist. Es gilt individuell herauszufinden, über welche automatischen Funktionen das eigene Fahrzeug verfügt und welche manuell geregelt werden müssen. Bei Fahrzeugen mit Klimaanlage hilft diese zusätzlich, Feuchtigkeit aus der Luft zu ziehen – allerdings sollte die Klimaanlage nur bei Temperaturen über fünf Grad genutzt werden. Wichtig: Den Umluftmodus ausschalten, damit feuchte Luft nach außen entweichen kann. Einige Fahrzeuge verfügen zudem über eine elektrisch beheizbare Frontscheibe. Ob diese manuell zugeschaltet werden muss oder automatisch aktiviert wird, hängt vom Fahrzeugtyp ab.

Vereiste Scheiben mithilfe von Abdeckfolie vermeiden: Wer abends eine aluminiumbeschichtete Abdeckfolie auf die Windschutzscheibe legt, erspart sich am Morgen oft das Kratzen. In der Regel wird die Folie einfach unter die Scheibenwischer geklemmt, sodass sie möglichst eng anliegt – so ist die Scheibe von außen vor dem Vereisen geschützt.

Scheibenwischer vor dem Festfrieren schützen: Um festgefrorene Scheibenwischer zu verhindern, gibt es spezielle Überzüge für die Wischerblätter. Alternativ kann ein Stück weiche Folie unter die Wischer gelegt werden. Einige Fahrzeuge bieten eine vertikale Wartungsposition für Scheibenwischer, die das Anheben erleichtert und die Abdeckfolie besser fixiert – es gilt jedoch zu testen, ob die Wischer auch bei verriegeltem Auto in dieser Position bleiben. Vom Hochklappen der Scheibenwischer rät der ACE ab, da die Wischer beispielsweise bei starkem Wind zurückschnappen und die Scheibe beschädigen können.

Standheizung nutzen – wenn vorhanden: Eine Standheizung sorgt unkompliziert für freie Scheiben, bevor die Fahrt beginnt. ACE-Tipp: Einige Fahrzeuge haben bereits eine Standheizung eingebaut, deren Funktion jedoch gesperrt ist. Sie kann dann häufig kostenpflichtig durch den Hersteller freigeschaltet werden. Den Motor im Stand warmlaufen zu lassen, ist hingegen verboten und wird mit einem Bußgeld von 80 Euro geahndet.

Eiskratzer parat haben: Ein stabiler Eiskratzer aus Kunststoff ist ein unverzichtbares Wintertool. Bestenfalls verfügt dieser über eine glatte Kante für Reif, eine Sägezahnkante für dicke Eisschichten und eine Gummikante für nasse Scheiben.

Wärmflasche zunutze machen: Um von innen vereiste Scheiben freizubekommen, kann es helfen, einige Minuten vor der geplanten Fahrt eine Wärmflasche auf das Armaturenbrett zu legen. Die Wärme lässt das Eis antauen. Achtung: Heißes Wasser sollte niemals auf die Scheiben gegossen werden, da durch die großen Temperaturunterschiede Risse in den Scheiben entstehen können.

Scheibenwischwasser auffüllen: Streusalz und Gischt verschmutzen die Scheiben im Winter schnell. Deshalb sollte ausreichend Scheibenwischwasser mit Frostschutzmittel im Fahrzeug sein. Wichtig ist, dass dieses genug Frostschutzmittel enthält, denn das Scheibenwischwasser kann sonst gefrieren und Schäden am Behälter, an der Pumpe und an den Leitungen hervorrufen. Bei großen Restmengen Sommerreiniger empfiehlt es sich, mit einem Winterreiniger-Konzentrat mit möglichst hohem Frostschutz-Anteil aufzufüllen.

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Gesamtes Auto von Schnee und Eis befreien: Es reicht nicht aus, nur den nötigsten Bereich der Windschutzscheibe freizukratzen. Alle Scheiben, Spiegel, Kennzeichen und Leuchten müssen von Schnee und Eis befreit werden. Achtung: Auch die Motorhaube und das Autodach müssen geräumt werden, um Behinderungen durch herabfallenden Schnee oder Eis zu vermeiden.

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