Fixer unter Strom
Busbars für das E-Mobil-Laden mit EMPT-Prozess in Serie schweißen

Von Dr. Barbara Stumpp 6 min Lesedauer

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E-Autos sollen sicher laden und elektrische Systeme sollen leicht und kompakt sein. Das bieten Busbars statt Kabel. Und mit der elektromagnetische Pulstechnologie sind sie großserienmäßig herstellbar.

Blick auf eine sogenannte Busbar, die in Elektrofahrzeugen die klassischen Kabel ersetzen kann. Denn Kabel haben bei der derzeitigen Entwicklung gewisse Nachteile. Mit einer Busbar ausgerüstet, werden E-Mobile aber zum Beispiel sicherer und schneller aufladbar.(Bild:  xiaoliangge - stock.adobe.com)
Blick auf eine sogenannte Busbar, die in Elektrofahrzeugen die klassischen Kabel ersetzen kann. Denn Kabel haben bei der derzeitigen Entwicklung gewisse Nachteile. Mit einer Busbar ausgerüstet, werden E-Mobile aber zum Beispiel sicherer und schneller aufladbar.
(Bild: xiaoliangge - stock.adobe.com)

Der Fahrer eines Elektroautos verlangt von seinem Gefährt nicht nur eine akzeptable Reichweite, sondern es soll auch schnell und sicher zu laden sein. Darum möchten die Autohersteller möglichst mit 1.000 Ampere Stromstärke arbeiten. Dabei erhitzen sich aber die üblichen Kabel. Außerdem sind sie relativ schwer und sperrig. Sogenannte Busbars können diese Probleme beheben helfen.

Diese Vorteile haben Busbars im Vergleich zu Kabeln

Denn anders als ein Kabel hat eine Busbar immer ihre geprüfte Kurzschlußfestigkeit. Und eine Richtungsänderung bei Kabeln verlangt mitunter große Biegeradien. Stromschienen können dagegen mit kleinen Radien gebogen werden. Außerdem muss man wegen der möglichen Abwärme Kabel auf Abstand verlegen, was bei Busars nicht nötig ist. Ihr Einsatz reduziert so deutlich den Platzbedarf. Und ganz wichtig zu wissen ist, dass Stromschienen nicht brennen. Außerdem benötigt das Installieren von Stromschienen nur etwa ein Drittel der Zeit einer Kabelmontage. Und bei einer Energieverteilungsanlage ist man sogar um 70 Prozent schneller, denn die starren Busbars lassen sich einfacher automatisch montieren als die biegeschlaffen Kabel. Zusätzlich bieten Busbars eine Langzeitzuverlässigkeit in rauen Umgebungen. Nicht zuletzt halten sie Betriebstemperaturen von -40 bis 125 °C stand. Sie können Hitze auch besser ableiten und helfen so eine Überhitzung zu vermeiden. Aufgrund der im Vergleich zu Kabeln geringeren Induktivität und höherer Kapazität können E-Mobile per Busbar schneller geladen werden.

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