OLEDs im täglichen Einsatz

Sieben spannende Einsatzszenarien für die OLED in der Beleuchtung

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3. OLEDs im Automobil

Hundert dreieckige OLEDs zeichnen die äußere Form des Autos nach. Fraglich ist hier allerdings der Sicherheitsaspekt.
Hundert dreieckige OLEDs zeichnen die äußere Form des Autos nach. Fraglich ist hier allerdings der Sicherheitsaspekt.
(Philips)
Nicht nur im Wohnbereich können OLEDs in ihren besonderen Charme entfalten. Gerade im Automobilbau zeigen die Leuchtmittel ihre Stärken. Der Automobilbauer Audi hat eine Konzeptstudie zusammen mit Philips entwickelt die zeigt, wie sich OLEDs im Auto einsetzen lassen. Nicht nur die Rücklichter lassen sich aus roten OLEDs fertigen. Die Blinklichter sind aus acht Panels. Nach den Worten der Audi-Entwickler sollen gerade Rücklichter „in naher Zukunft“ auf OLED-Technologie umgestellt werden. Bei den Bremslichtern soll es noch weiter zwei Jahre dauern. Der Grund: diese sind bis zu fünf Mal heller als die Rücklichter.

Einen zweiten Einsatz von OLEDs am Auto sieht Audi in leuchtenden Streifen direkt am Wagen. Hundert dreieckige OLEDs sollen die äußere Form des Autos nachzeichnen. Ob das zur allgemeinen Sicherheit im Dunkeln hilft? Eine dritte Möglichkeit bezeichnet Audi als einen Schwarm, der am hinteren Teil des Autos angebracht ist. Winzige OLEDs ergeben ein großes Display und sollen den Fahrer dahinter vor Gefahren warnen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass der Hinterherfahrende sehr abgelenkt wird.

Auch im Auto, doch dieses Mal im Dach integriert. Philips hat zusammen mit BASF ein transparentes Autodach entwickelt. Werden die transparenten OLEDs im Wagendach aktiviert, so ist der Fahrgastraum erleuchtet. Sind sie hingegen deaktiviert, dann hat man einen freien Blick nach außen. Es ist außerdem möglich, die OLEDs durch Solarzellen auszutauschen, wie es im Smart Fourvision zu sehen war.

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