Überraschung! Siemens Energy gleitet gut ins neue Jahr

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der Energietechnikkonzern Siemens Energy ist nach eigenen Angaben besser in das neue Geschäftsjahr gestartet als es die Analysten erwartet haben ...

Mit gutem Schub ins neue Jahr ist Siemens Energy gestartet. Natürlich gibt es auch Sorgenkinder, aber insgesamt sehen die Siemens-Entscheider gelassen in die Zukunft. Hier die Zahlen ...(Bild:  Siemens)
Mit gutem Schub ins neue Jahr ist Siemens Energy gestartet. Natürlich gibt es auch Sorgenkinder, aber insgesamt sehen die Siemens-Entscheider gelassen in die Zukunft. Hier die Zahlen ...
(Bild: Siemens)

Der Jahresstart für Siemens Energy gelang erfreulich. Denn das Unternehmen profitiere von anhaltend guten Geschäften in der Gas- und Netztechnik. Das Windgeschäft (Siemens Gamesa) fuhr hingegen weitere Verluste ein, trotz dass die Auftragsbestand steigt. Der freie Finanzmittelzufluss entwickelte sich ebenfalls deutlich stärker als prognostiziert. Der Vorstand will für diese Kennziffer eventuell die Prognosen erhöhen.

So sehen die Zahlen bei Siemens Energy aus

Im ersten Geschäftsquartal (per Ende Dezember) stieg der Umsatz von Siemens Energy im Jahresvergleich von 7,65 Milliarden auf 8,9 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis und bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte lag das Plus bei 18,4 Prozent. Dabei konnten alle Segmente ihre Umsätze steigern, wie man betont. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis legte von 208 auf 481 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge verdoppelte sich auf 5,4 Prozent. Den größten Ergebnisbeitrag leistete, wie bereits erwähnt, das Gasgeschäft, gefolgt von der Netztechnik. Beide Bereiche legten deutlich zu und erzielten 2-stellige Margen. Das Windgeschäft Siemens Gamesa blieb hingegen tief in den roten Zahlen, auch wenn die Verluste etwas geringer ausfielen als ein Jahr zuvor. Sowohl bei Umsatz als auch der Marge liegt Siemens Energy bisher über den Jahreszielen. Für das Geschäftsjahr 2024/25 hat der Konzern derzeit ein vergleichbares Wachstum von acht bis zehn Prozent und eine bereinigte Marge von drei bis fünf Prozent im Auge.

Der Siemens-Konzern sieht das Jahr positiv

Der Auftragseingang sackte auf vergleichbarer Basis zwar um 10,2 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro ab, aber die Analysten hatten mit einer stärkeren Verschlechterung gerechnet. Deutlich rückläufig war aber das Neugeschäft in der Netztechnik nach einem starken Vorjahresquartal. Auf vergleichbarer Basis fiel der Auftragseingang um über ein Drittel. Mehr Aufträge warb hingegen die Gastechnik ein, was mit einem vergleichbaren Plus von knapp einem Viertel einhergeht. Siemens Gamesa überraschte dennoch mit einem Auftragswachstum von rund 52 Prozent positiv. Ebenfalls über den Erwartungen lag konzernweit der freie Mittelzufluss (FCF) vor Steuern (1,5 Milliarden Euro). Im Vorjahr stand hier noch ein Abfluss von 283 Millionen zu Buche. Die Konzernspitze gehe nun davon aus, dass das fürs Geschäftsjahr 2024/25 avisiertes Ziel von bis zu einer Milliarde Euro übertroffen werden könne. Eine neue Prognose soll es dann mit der Vorlage des Halbjahresberichts geben.

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