Siemens A&D Siemens kauft Softwarehersteller UGS für 3,5 Mrd. Dollar

Redakteur: Barbara Schulz

München (bs) – Der Siemens-Bereich Automation and Drives hat den amerikanischen Softwarehersteller UGS für 3,5 Mrd. Dollar gekauft. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden, so Siemens. Mit der Integration der Geschäftsaktivitäten von UGS in den Unternehmensbereich A&D wird dieser der erste Industrieausrüster mit einem durchgängigen Hard- und Softwareangebot über den kompletten Lebenszyklus von Produkten und Produktionsanlagen.

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UGS, Plano, Texas, USA, ist der weltweite elftgrößte Softwarekonzern und führender Hersteller von PLM-Software und Dienstleistungen. PLM ist eine informationstechnologische Geschäftsplattform, die Unternehmen mittels digitaler Konzeption, Fertigung und Handhabung ihrer Produkte bei Innovation und Wachstum unterstützt.

Erhebliches Wachstum erwartet

Der Markt für diese Software und Dienstleistungen habe ein jährliches Volumen von rund 13 Mrd. Dollar und Wachstumsraten zwischen 7% und 9%, teilte Siemens mit. UGS hat nach eigenen Angaben Kunden in 62 Staaten und beschäftigt weltweit 7300 Menschen. Im Jahr 2005 erreichte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von knapp 1,2 Mrd. Dollar.

„Durch die Akquisition von UGS verbinden wir die Kompetenz zur „Digitalen Fabrik“ mit unserem Know-how in der Industrieautomatisierung. Dadurch machen wir die Prozesse unserer Kunden schneller, besser und kostengünstiger. Mit dieser Kombination unterstreichen wir unsere Stellung als Trendsetter in der Automatisierungstechnik und heben dieses Geschäft in eine neue Dimension“, sagte der Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG Klaus Kleinfeld. Mit A&D und UGS schlössen sich zwei Weltklasse-Unternehmen zusammen, die bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet haben und die erhebliche Wachstumssynergien generieren werden.

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